Stefan Kämmerling MdL

Stefan Kämmerling MdL

Zum Verbot der „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) durch Innenminister Ralf Jäger erklärt Stefan Kämmerling MdL:

„Das Verbot spricht eine deutliche Sprache: Wir sind nicht bereit, Rassismus und Hass in unserer Mitte hinzunehmen. Die Anhänger dieser sogenannten Kameradschaft sind für eine Vielzahl von brutalen Straftaten verantwortlich. Sie bedrohen, verfolgen und verletzten Menschen, die sie zu ihren Feinden erklärt haben und stellen für uns alle eine ernste Gefahr dar. Allein im ersten Halbjahr 2012 wurden in NRW über 1.500 Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund verübt, darunter 88 Gewaltdelikte. Damit wird in NRW fast jeden zweiten Tag ein Mensch Opfer eines rechtsextremistischen Angriffs.

Viele Menschen in unserer Region engagieren sich ehrenamtlich gegen Rechtsextremismus. Sie haben unseren Dank und unsere Unterstützung verdient. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz für Demokratie und Toleranz, würde auch der heute erfolgte Schlag gegen die Rechtsextremisten ins Leere gehen.

Ich erinnere an dieser Stelle auch gerne an die von vielen Stadt- und Gemeinderäten in der Region verabschiedeten Resolutionen für ein Verbot der KAL und entsprechende Unterschriftenaktionen von lokalen Aktionsbündnissen und Initiativen. Auch dies wird mit dazu beigetragen haben, dass die KAL nun verboten wurde.“