Studiengebühren abgeschafft! Auftrag erledigt: Für alle Studierenden ab dem Wintersemester 2011/12.


Antworten auf häufig gestellte Fragen:

1. Warum hat die SPD die Studiengebühren abgeschafft?

  • Mit der Abschaffung der sozial ungerechten Studiengebühren zum Oktober 2011 wird ein zentrales Wahlversprechen der SPD umgesetzt. Wir halten, was wir versprochen haben.
  • Studiengebühren waren der Einstieg in die private Finanzierung von Bildung. Das war und ist der falsche Weg. Bildung ist ein öffentliches Gut und keine Ware. Ihre Finanzierung ist eine staatliche Aufgabe.
  • Für uns ist darum das Ziel klar: das Hochschulstudium muss gebührenfrei sein – und gleichzeitig brauchen wir eine dauerhafte qualitative Verbesserung der Lehre und der Studienbedingungen.

2. Warum sind Studiengebühren sozial ungerecht?

  • Studiengebühren treffen Studierende aus Familien mit geringerem und mittlerem Einkommen in besonderer Weise. Sie schrecken vom Studium ab und verbauen damit Chancen.
  • Wir setzen auf Durchlässigkeit im Bildungswesen, sie macht den Aufstieg durch Bildung möglich. Darum gilt: Jedes Kind muss unabhängig von seiner Herkunft und seiner individuellen Lebenssituation gleiche Chancen für den Zugang zu Bildung haben. Bildung darf nicht von der finanziellen Leistungsfähigkeit des Elternhauses abhängen. Das ist eine elementare Frage der Bildungsgerechtigkeit.
  • Nachgelagerte Gebühren (Akademikersteuer), wie sie von Schwarz-Grün in Hamburg eingeführt worden sind, belasten einseitig Menschen mit einem Einkommen auf der Basis einer Hochschulausbildung. Statt einer solchen „Sonderabgabe“, die vom Studium abschreckt, fordern wir ein sozial gerechtes Steuersystem. Alle starken Schultern müssen in gleicher Weise zur Finanzierung der öffentlichen Aufgabe „Beste Bildung“ beitragen.

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2012-08-01T16:24:04+02:00Samstag, 12. März 2011|

Stefan Kämmerling: “Bildung darf nicht von der Größe des Geldbeutels abhängen!”

Seit der Einführung von Studiengebühren in NRW ist die Anzahl von Erstsemestern an den Hochschulen landesweit zurück gegangen – eine Entwicklung, die die SPD sehr kritisch beäugt. Und auch viele Vertreterinnen und Vertreter der Studenten und Hochschulmitarbeiter haben die negativen Folgen von Studiengebühren kritisch geäußert: Eine große Anzahl junger Menschen verzichtet auf ein Studium – aus Angst, die daraus resultierenden finanziellen Belastungen nicht tragen zu können.

Auch SPD-Landtagskandidat Stefan Kämmerling sieht in dieser Entwicklung eine “soziale Auslese”. Gerade Angehörige aus sozial schwachen Familien nehmen aus finanziellen Gründen kein Studium auf – ein Zustand, der für Kämmerling nicht tragbar ist.

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2012-08-02T11:10:32+02:00Mittwoch, 10. März 2010|
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