Forderung: Rotstift intensiver nutzen

V.l.n.r.: Stefan Kämmerling MdL, Martin Peters und Eva-Maria Voigt Küppers MdL

V.l.n.r.: Stefan Kämmerling MdL, Martin Peters und Eva-Maria Voigt Küppers MdL

Bericht über den Parteitag des SPD-Unterbezirks Kreis Aachen – Stefan Kämmerling MdL im Amt des stv. Vorsitzenden bestätigt

Wir zitieren die Aachener Nachrichten / Aachener Zeitung online vom 02.07.2012 (Bericht von Thomas Vogel)

“Im Westen nichts Neues” – so gut dieser Titel zum Roman von Erich Maria Remarque passt, so falsch wäre er als Überschrift des ordentlichen Parteitags des SPD-Unterbezirk Kreis Aachen.

Die vergangenen zwei Jahre, so war den Rechenschafts- und Tätigkeitsberichten des Vorstandes und der angeschlossenen Organisationen und Arbeitsgemeinschaften zu entnehmen, brachten Erfolge, aber auch neue Aufgabenstellungen.

Die politischen Verhältnisse in der Städteregion stießen jedoch auf Kritik in den Reihen der Sozialdemokraten. Nach drei Jahren, erklärte das Mitglied im Städteregionstag Manfred Bausch in seinem Grußwort, zeige die gestaltende Mehrheit keinen Gestaltungswillen. Die SPD-Städteregionsfraktion sei die einzige, die sich entsprechend aufgestellt habe und dieses Projekt weiterentwickeln könne. In seinem Grußwort sprach der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, von einer Kompromissbereitschaft, ohne die es weder auf europäischer Ebene, noch in der Städteregion gehe.

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2017-03-30T14:07:50+02:00Montag, 2. Juli 2012|

Forderung: Rotstift intensiver nutzen

Martin Peters

Martin Peters

SPD-Unterbezirk: Martin Peters bleibt Parteichef

Alsdorf. Große Fußstapfen waren es, in die Martin Peters mit dem Vorsitz des SPD-Unterbezirks Kreis Aachen vor zwei Jahren getreten ist. Sein Vorgänger Martin Schulz, heute Präsident des Europäischen Parlaments, war sogar in die Alsdorfer Stadthalle gekommen, um dem ordentlichen Parteitag des Unterbezirks Kreis Aachen beizuwohnen.

Neben dem obligatorischen Resümee der vergangenen beiden Jahre und der Auseinandersetzung mit Inhalten künftiger Politik ging es für die 113 Delegierten vor allem darum, einen neuen Vorstand zu wählen. Überraschungen blieben aus. Die Zahlen legen nahe, dass die Genossen – auch vor dem Hintergrund der jüngsten Wahlerfolge – mit der Arbeit des Vorstandes zufrieden sind. Vorsitzender ist weiterhin Martin Peters (2010: 80,2 Prozent, 2012: 87,2 %), stellvertretende Vorsitzende bleiben die beiden Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers (94,7 % auf 98,6 %) und Stefan Kämmerling (87,2 % auf 89,2 %) sowie Detlef Loosz (86,2 % auf 97,3 %).

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2017-03-30T14:07:50+02:00Montag, 2. Juli 2012|

Brunchen für mehr Geld in der Lohntüte

Neue Form des Warnstreiks: IG Metall lässt im Talbahnhof die Betriebsräte zu Wort kommen, um ihre Forderungen zu unterstreichen

Stolberg/Eschweiler. Die Zeichen stehen auf Streik – und alles geht seinen gewohnten Gang. Aktuell wollen die Metaller 6,5 Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeber bieten 3 Prozent. Es folgt das übliche Muskelspiel der Tarifparteien. Der Warnstreik ist ein erster Schritt der Gewerkschaften, ihren Forderungen mehr Gewicht zu geben. Alles wie immer, mag man denken. Gestern Morgen beschritt die IG Metall Stolberg/Eschweiler jedoch einen neuen Weg: Im Kulturzentrum Talbahnhof versammelten sich fast 400 Arbeitnehmer zu einem Warnstreik-Frühstück. Der Arbeitskampf bei Brötchen und Kaffee kam gut an bei den Streikenden. (mehr …)

2012-08-01T11:21:59+02:00Donnerstag, 10. Mai 2012|

Eine Zäsur für Schulz, Peters und die SPD

UB-Parteitag

UB-Parteitag

Bisheriger Parteichef gibt Vorsitz im Unterbezirk ab. Nachfolger aus Stolberg freut sich über 80 Prozent Ja-Stimmen.

Stolberg.
Eine bessere Wahlempfehlung hätte sich Martin Peters nicht wünschen können. Denn kurz bevor die knapp 100 Delegierten am Samstag beim Unterbezirksparteitag im Zinkhütter Hof in Stolberg einen neuen SPD-Parteichef kürten, meldete sich noch einmal Martin Schulz als scheidender Vorsitzender des Unterbezirks Kreis Aachen zu Wort. Und er machte den Genossen in wenigen Sätzen klar, warum er und der restliche Vorstand sich für Peters ausgesprochen haben. Der 27-Jährige sei „ein junger und kluger Kopf, ein guter Redner und leidenschaftlicher Kämpfer – fleißig, ehrgeizig, durchsetzungsstark und teamfähig“, skizzierte Schulz seinen designierten Nachfolger. Kurzum: „Martin Peters kann das.“

Und das glaubt auch die Partei – zumindest eine satte Mehrheit der Delegierten, die den Stolberger SPD-Chef mit 77 von 96 abgegebenen Stimmen (80,2 Prozent, bei 13 Nein-Stimmen und sechs Enthaltungen) zum neuen UB-Vorsitzenden wählte. Ein Ergebnis, mit dem Peters zufrieden ist. „Wenn mir 80 Prozent der Delegierten zutrauen, dass ich die qualitativ hochwertige Arbeit von Martin Schulz fortsetzen kann, dann macht mich das sehr froh“, sagte der IG-Metaller nach seiner Wahl, die Schulz zuvor „einen der entscheidenden Momente in der Geschichte unseres Unterbezirks“ genannt hatte. Schließlich wechselt die SPD zumindest im hiesigen UB nicht allzu häufig ihre Parteichefs aus: Alleine Achim Großmann (1982 bis 1996) und Schulz (1996 bis 2010) blieben jeweils 14 Jahre an der Spitze.

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2017-03-30T14:07:52+02:00Montag, 21. Juni 2010|
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