Nicht noch mal die Zeche für Kohle zahlen

V. l. n. r.: Stefan Kämmerling MdL, Rainer Thiel MdL, Dietmar Nietan MdB und Guido van den Berg MdL

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Stand die Region nach dem Ende der Steinkohle-Ära plötzlich vor dem Strukturwandel, soll dies bei der Braunkohle nicht passieren

So wie bei der Steinkohle im vergangenen Jahrhundert soll es die Region bei der Braunkohle in diesem Jahrhundert nicht treffen – nicht so hart, nicht so unvorbereitet, nicht so perspektivlos. Lange Zeit hatte der Eschweiler Bergwerks-Verein (EBV) der Region die Kohle aus dem Leib gegraben – und den Menschen dafür Kohle zum Leben gegeben. Ein fairer Deal – über Jahrzehnte hinweg. Als dieser auch aufgrund politischer Entscheidungen in der Kohlerunde unwirtschaftlich wurde, schloss der EBV Türen, Stollen, Fördertürme – und ging. Das mächtige Unternehmen, heute als Evonik ein in Immobilien-Weltkonzern, hinterließ den Menschen eine zerstörte Landschaft, unwirtliche Industriebrachen. Doch eine Zukunft für Städte wie Alsdorf, Hückelhoven oder Aldenhoven hinterließ der EBV nicht. Schicht im Schacht.

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