Fürsprecher in Düsseldorf

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Stefan Kämmerling MdL: “In Zeiten knapper Kassen ist es schwierig zu vermitteln, das Geld von Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, privaten Immobilienbesitzern als Förderung für ihr privates Immobilienvermögen zur Verfügung zu stellen. Für Immobilien der öffentlichen Hand in Monschau werden wir aber eine praktikable Lösung finden. Darlehensangebote der NRW.Bank werden die Lage ebenfalls deutlich enspannen – auch für private Eigentümer von Denkmälern.  Alle Förderanträge der Stadt Monschau werden von mir intensiv und positiv begleitet werden – und zwar persönlich!”

»Wer Vorschriften macht, muss auch sehen, dass sie finanziert werden können.« Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter machte beim Besuch des SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling um ihre Sorge keinen Hehl. Sollte es für Denkmalpflege keinen Zuschuss mehr aus öffentlicher Hand geben, sei dem Verfall vieler Häuser Tür und Tor geöffnet.

»Soweit darf und wird es nicht kommen«, erklärte Stefan Kämmerling. Die rot-grüne Landesregierung habe zwar beschlossen, die Denkmalpflege nicht mehr mit Steuergeldern zu fördern. »Es ist doch ungerecht, Instandsetzungen eines privaten Gebäudes mit öffentlichen Mitteln zu finanzieren«, so Kämmerling. Dafür gebe es aber zinsgünstige Darlehen über die NRW.Bank. Dieses darf dann nicht nur für den denkmalgeschützten Bereich des Hauses, sondern den gesamten Umbau genutzt werden.

Außen vor bleiben dabei die Gebäude im historischen Stadtkern. »Sie fallen unter unser Hof- und Fassadenprogramm der Städtebauförderung 2014 bis 2018«, versichert Bürgermeisterin Ritter. »Vorschriften der Denkmalbehörde müssen auch ausgeglichen werden.« Es könne doch nicht sein, dass man beispielsweise eine Natursteintreppe in der Altstadt wieder teuer sanieren müsse und nicht mit alternativem, preisgünstigem Material ausstatten könne, aber ein Zuschuss ausbleibe. (mehr …)