Atompolitik schwarz-gelb: Vom Saulus zum Paulus.

Bildquelle: ©-Stefan-Rajewski-Fotolia.com

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Die schrecklichen Ereignisse nach dem Tsunami in Japan lassen die Welt aufhorchen.

Einige Entscheidungsträger in CDU und FDP scheinen jetzt zu erkennen, dass der von der rot-grünen Bundesregierung beschlossenen Atomausstieg richtig war und die schwarz-gelbe Laufzeitverlängerung falsch ist. Völlig unverständlich ist in dem Zusammenhang das von Frau Bundeskanzlerin Merkel verkündete dreimonatige Moratorium, das die Laufzeitverlängerungen für Uralt-AKWs für besagte drei Monate aussetzt. Und hiernach? Sind die ersten Landtagswahlen gelaufen! Wie es danach weitergeht, kann sich jeder denken.

Sollten CDU und FDP zu der nachhaltigen Erkenntnis kommen, dass die einzig verantwortliche Entscheidung darin liegt, den Atomausstieg zu beschließen, wäre das kein Gesichtsverlust, sondern kluges Handeln aufgrund von Erkenntnissen.

Dass man seine Meinung geändert hat, sollte man dann aber auch kommunizieren. Nicht redlich ist es, die Situation so darzustellen, als sei man nie überzeugter Befürworter von Kernenergie gewesen. Nicht wenige politische Verantwortungsträger scheinen sich in den vergangenen Tagen sozusagen vom Saulus zum Paulus entwickelt zu haben.

Auch im Vorfeld der Landtagswahl NRW wurden den Kandidaten Fragen von der Internetplattform abgeordnetenwatch.de zur atomaren Forschung gestellt.

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