Pressebericht der SUPER SONNTAG vom 25.10.2009

SPD-Chef schlägt Eschweiler Stadtverbandsvorsitzenden als Kandidaten vor

Martin Schulz MdEP, Vorsitzender der SPD im Kreis Aachen, und Stefan Kämmerling

Martin Schulz MdEP, Vorsitzender der SPD im Kreis Aachen, und Stefan Kämmerling

Der Hut liegt im Ring – und sein Träger ist ein ganz junger: Stefan Kämmerling (33), SPD-Stadtverbandsvorsitzender.

Für den SPD-Kreisvorsitzenden, Europaparlamentarier Martin Schulz ist er jedenfalls schon einmal ein Hoffnungsträger für die kommende Landtagswahl im Wahlkreis 4 (Eschweiler, Stolberg, Roetgen, Simmerath, Monschau).

Einen Kandidaten vorzuschlagen sei das vornehme Recht eines Unterbezirksvorsitzenden – und davon machte Schulz dann anlässlich eines Besuches jüngst in der Indestadt Gebrauch. Die Punkte, die laut Schulz, für den ehemaligen Unterbezirksvorsitzenden der Jusos sprechen: Er habe es geschafft, trotz solcher Schwergewichte wie Bürgermeister Rudi Bertram und Fraktionschef Leo Gehlen sein Profil zu schärfen und “hat keine Angst vor Fürstenthronen”, sprich legt sich auch schon einmal mit politischen Schwergewichten an, wenn es denn sein müsse. “Stefan Kämmerling war nicht der Bequemste im Unterbezirksvorstand”, erinnert sich Schulz.

Der so hoch gelobte bleibt erst aber einmal auf dem Teppich: “Als Kommunalpolitiker (Anm. d. Red.: Kämmerling sitzt seit 2004 im Rat der Stadt Eschweiler) bekomme ich die ganz normalen Nöte mit. Ich möchte auch im Landtag Kommunalpolitiker bleiben”, so der Bankkaufmann, der nicht nur wegen seiner Profession das politische Gewicht auf eine Gemeindefinanzreform legen will.