Martin Schulz MdEP, Vorsitzender der Kreis-SPD, gratuliert Stefan Kämmerling

Martin Schulz MdEP, Vorsitzender der Kreis-SPD, gratuliert Stefan Kämmerling

SPD hatte zur Kreiswahlkonferenz nach Baesweiler eingeladen

Region/Baesweiler. Der Moment hatte Symbolkraft. Während des Wartens auf das Resultat spielte Eva-Maria Voigt-Küppers mit ihrer Enkelin.

Hinwendung zum Menschen, der Aufmerksamkeit braucht.

Das ist auch die Botschaft der SPD.

In diesem Falle die kleine Anna-Lena, die sich in Großmamas Armen sichtlich wohl fühlte.

Bis sich die Sozialdemokraten entschieden hatten. Eva-Maria Voigt-Küppers hatte sich auf sehr sympathische Weise gegen ihre Konkurrenten durchgesetzt. Sie ist die Nordkreis-Kandidatin der SPD für die Landtagswahlen im kommenden Jahr. Die Herausforderin von

Raimund Billmann im Kampf ums Direktmandat für den Düsseldorfer Landtag. Mit 40 Stimmen von 71 Delegierten hatte sich die 51jährige vierfache Mutter und Großmama gegen Bruno Barth (Herzogenrath, 17 Stim-men) und Heinrich Plum (14, Alldorf) im ersten Wahlgang zur Kanditur gesiegt.

Ein Sieg der Sympathie…

Es war ein Sieg der Sympathie für eine starke Frau mit Prinzipien und hohem Durchsetzungsvermögen, das spürten die Sozialdemokraten schnell. Nicht nur an ihrer herzlichen und von wohltuender Zurückhaltung gestalteten Bewerbungsrede, die die Würselener Erzieherin vorweg gehalten hatte. Und so klar wie sich die Kandidatur für den Wahlkreis 3 entschieden hatte, so klar ging die SPD auch mit der Kürung von Stefan Kämmerling (33) um. Der Bankkaufmann erhielt 69 von 71 Stimmen und wurde ebenso wie Eva-Maria Voigt-Küppers stark gefeiert.

Im Beisein von Staatssekretär i. R. Achim Großmann stimmte Kreis-Unterbezirkschef Martin Schulz seine Genossinnen und Genossen brillant auf den Wahlkampf ein. Kandidaten-Nominierungen nseien schwierige Prozesse, denen Wochen der Diskussionen vorangegangen seien. Aber mit der Wahl, dessen dürften sich die Kandidaten sicher sein, steht auch die ganze Partei hinter den Bewerbern. Für den Erfolg auf Landesebene, denn sowohl im Bund als auch im Land „brauchen wir Gelb-Schwarz nicht”. Seiner Partei gab Schulz mit auf den Weg, „es ist schlimm, dass sich viele Menschen damit abgefunden haben, dass sie am normalen gesellschaftlichen Leben nicht mehr teilhaben dürfen”. Die SPD solle „von Tür zu Tür gehen und sich vorstellen, wir interessieren uns für Euch. Wir müssen zu diesen Leuten zurück”. Schulz: „Wenn nicht die SPD, wer kümmert sich denn noch um diese Menschen?” Ein Arbeitsauftrag, für den Voigt-Küppers und Kämmerling eine kampfbereite Basis hinter sich hat. (mal)

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