Stefan Kämmerling MdL: "Weitere rund 1,16 Millionen Euro Euro für die Kleinsten Eschweiler, Monschau, Roetgen, Simmerath und Stolberg"

Stefan Kämmerling MdL: “Weitere rund 1,16 Millionen Euro Euro für die Kleinsten Eschweiler, Monschau, Roetgen, Simmerath und Stolberg” (Bild: © yanlev – Fotolia.com)

Die Große Koalition in Berlin hat beschlossen, die Länder und Kommunen auch bei der Finanzierung von Kinderkrippen, Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen zu unterstützen. Deshalb wird der Bund die Länder um sechs Milliarden Euro entlasten. Dadurch wird unter anderem ein drittes Investitionsprogramm von 2015 bis 2018 für den Kita-Ausbau ermöglicht. „Gemeinsames Ziel von Bund, Ländern und Kommunen ist ein bedarfsgerechtes Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder in den ersten drei Lebensjahren. Der Ausbau in Nordrhein-Westfalen schreitet weiter voran“, sagt Landtagsabgeordneter Stefan Kämmerling.

Stefan Kämmerling: „Dank einer beispiellosen Aufholjagd und einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Land, Kommunen und Trägern konnten wir im vergangenen Jahr die vereinbarten Ziele zum sogenannten U3-Ausbau erreichen. Es war aber auch klar und offensichtlich, dass der Bedarf an Plätzen für die Kleinsten steigen würde. Damit erhalten noch mehr Kinder einen Zugang zu öffentlich finanzierter frühkindlicher Bildung und gleichzeitig verbessert sich für Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

Insgesamt erhält das Land Nordrhein-Westfalen 118,6 Millionen Euro vom Bund.

Auf den Jugendamtsbezirk der Städteregion Aachen, zu dessen Zuständigkeitsbezirk auch die Stadt Monschau sowie die Gemeinden Simmerath und Roetgen gehören, entfallen davon rund 455.000,- Euro. Die Stadt Eschweiler erhält rund 350.000,- Euro. Für die Stadt Stolberg stehen rund 356.000,- Euro zur Verfügung.

Die Verteilung berechnet sich aus der Anzahl der ein- und zweijährigen Kinder sowie aus der Betreuungsquote der Dreijährigen. Diese Aufteilung hat sich bei den Mittelvergaben der vergangenen Jahre bewährt.

„Wir freuen uns über das zusätzliche Geld. Damit werden die bisherigen Anstrengungen gewürdigt und die frühkindliche Bildung erhält dadurch endlich den Stellenwert, den sie verdient. Für die Eltern in der Nordeifel wird sich die Betreuungssituation weiter entspannen.“, so Stefan Kämmerling.