Stefan Kämmerling MdL: "Keine Neuorganisation des kassenärztlichen Notdienstes"; Bild: Thomas Weiland

Stefan Kämmerling MdL: “Keine Neuorganisation des kassenärztlichen Notdienstes”; Bild: Thomas Weiland

Zur bevorstehenden Entscheidung der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) über die Neuorganisation des kassenärztlichen Notdienstes erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling:

“In diesen Tagen berichten auch überregionale Medien aus Nordrhein-Westfalen über die geplante Neuorganisation des kassenärztlichen Notdienstes im Bezirk der KVNO.

So habe ich in dieser Woche die Äußerungen eines Sprechers der KVNO zur Kenntnis genommen, der Notdienst sei in dünn besiedelten Gebieten sehr kostspielig, in Ballungsräumen für Ärztinnen und Ärzte jedoch sehr lukrativ, was eine Neuorganisation notwendig mache.

Darüber hinaus hat NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens in dieser Woche nochmals klagestellt, dass die Neuorganisation in Alleinverantwortung der ärztlichen Selbstverwaltung erfolge.

Ich erneure vor diesem Hintergrund meine Kritik an diesem – ausschließlich durch betriebswirtschaftliche Interessen gelenkte – Vorgehen der KVNO.

Das bewährte System in unserer Region darf nicht zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger verändert werden.

Angesichts der nun kurzfristig anstehenden Gremienentscheidung bitte ich meine Kolleginnen und Kollegen aus den Parlamenten, Räten und Verwaltungen die für unsere Region Verantwortung tragen, ihren Einfluss geltend zu machen und gegenüber der KVNO für den Erhalt unserer bewährten Strukturen zu werben.“