Stefan Kämmerling MdL: „Einsame Entscheidungen passen nicht in das Jahr 2014“ (Bild © ambrozinio - Fotolia.com)

Stefan Kämmerling MdL: „Einsame Entscheidungen passen nicht in das Jahr 2014“ (Bild © ambrozinio – Fotolia.com)

Zu den Äußerungen von Marcel Philipp und Manfred Etschenberg zu einem schnellen Ausbau der B 258 zwischen Himmelsleiter und der Autobahnauffahrt Lichtenbusch erklärt der Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling:

„Ich begrüße, dass die kommunalen Spitzenbeamten Marcel Philipp und Helmut Etschenberg für die Zukunft eines Ausbaus der B 258 Monschauer Straße nunmehr zukunftsweisende Aktivität in Aussicht stellen. Hierfür ist es nie zu spät. Bewegung ist gut – aber bitte in die richtige Richtung.

Eine Entscheidung für einen lediglich dreispurigen Ausbau geht aus meiner Sicht in die falsche Richtung. Nach wie vor erachte ich die Pläne des Landesbetriebs Straßen.NRW für einen vierspurigen Ausbau als optimale Lösung. Die Verkehrsströme würden optimal abgeleitet und dem vorgesehenen Lärmschutz für die Anwohner würde ebenfalls optimal, und nach allen Regeln der aktiven und passiven Lärmschutztechnik, Rechnung getragen werden.

Die Erkenntnisse über die Planungen des Landesbetriebs aber, werden dem Rat der Stadt Aachen und dem Städteregionstag bis heute vorenthalten. Dass Oberbürgermeister und Städteregionsrat nun in einer einsamen Entscheidung den dreispurigen Ausbau als Kompromiss beschlossen haben, passt nicht zu den Transparenzansprüchen, die sowohl Kommunalparlamente, als auch die Bürgerinnen und Bürger im Jahr 2014 an ein solches Straßenbauprojekt anlegen.
Mir ist vollkommen unbegreiflich, weshalb die Verwaltungsspitzen der beiden Häuser eine Vorstellung der Studien des Landesbetriebs Straßen.NRW offensichtlich derart scheuen.

Speziell im Interesse der Menschen aus der Nordeifel, halte ich es für unangemessen, die Chance auf einen vierspurigen Ausbau ohne Not zu opfern. Exakt das ist aber im Kern das Ergebnis der gemeinsamen Erklärung von OB und Städteregionsrat.“