Der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling besuchte jetzt das Katastrophenschutzzentrum der StädteRegion Aachen in Simmerath. Dabei erhielt er umfassende Einblicke in die Arbeits- und Einsatzbedingungen unserer Feuerwehrkräfte in der Region.

Bei einem einführenden Gespräch mit Vertretern der im Wahlkreis liegenden Wehren ging es unter anderem um den vorbeugenden Brandschutz beim Neubau und die Arbeitsbedingungen der Feuerwehrkräfte in unserer Region. Der anschließend stattfindende Besuch des Einsatzleitbunkers gab dem SPD-Landtagsabgeordneten Gelegenheit, sich umfangreich über die Vorbereitungen der Feuerwehr auf einen atomaren Unfall in einem der benachbarten Atomkraftwerke zu informieren und gedanklich einen Ernstfall durchzuspielen.

„Die benachbarten Atomkraftwerke stellen eine Gefahr für unsere Region dar. Ich bin froh, dass die Feuerwehr bereits seit Jahren einen möglichen Ernstfall trainiert und darauf vorbereitet ist. Wichtig ist, dass auch jeder Privathaushalt in unserer Region weiß, was im Katastrophenfalle zu tun wäre. Einen guten Leitfaden hat die StädteRegion Aachen mit ihrer Info-Broschüre zusammengestellt. Wir können nur hoffen, dass unsere Vorbereitungen nie benötigt werden und daran arbeiten, die Belgier bei der Abschaltung der Atomkraftwerke – auch hinsichtlich der Sicherstellung ihrer Stromversorgung – zu unterstützen“, so Kämmerling. (Info-Broschüre für die Bevölkerung in der Umgebung des AKW Tihange: http://epaper.staedteregion-aachen.de/information-fur-die-bevolkerung-in-der-umgebung-des-kernkraftwerkes-tihange-b/57998338)

Weiterhin erklärt Stefan Kämmerling:

„Für die Politik der SPD-Landtagsfraktion hat die Stärkung der Feuerwehren eine hohe Priorität. Dies hat die SPD in der Vergangenheit auch mit ganz konkreten Taten hinterlegt: Zum Beispiel mit der Erneuerung der gesetzlichen Bestimmungen zu Brandschutz, Hilfeleistung und Katastrophenschutz oder mit der Stärkung des Ehrenamtes in der Feuerwehr (Projekt „FeuerwEHRENsache“). Ohne die tägliche Einsatzbereitschaft der Feuerwehr würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr stehen die Einsatzkräfte bereit, um anderen Menschen in Notlagen zu helfen. Egal ob bei Bränden, Unfällen oder Unwettern: Sie tragen dabei ein hohes Maß an Verantwortung und sind oftmals sogar erheblichen eigenen Gefahren und einer Vielzahl von Stresssituationen ausgesetzt. Vor dieser Leistung habe ich den allergrößten Respekt und ich möchte mich dafür bei allen Feuerwehrmitgliedern ganz herzlich bedanken!“