Seit der Einführung von Studiengebühren in NRW ist die Anzahl von Erstsemestern an den Hochschulen landesweit zurück gegangen – eine Entwicklung, die die SPD sehr kritisch beäugt. Und auch viele Vertreterinnen und Vertreter der Studenten und Hochschulmitarbeiter haben die negativen Folgen von Studiengebühren kritisch geäußert: Eine große Anzahl junger Menschen verzichtet auf ein Studium – aus Angst, die daraus resultierenden finanziellen Belastungen nicht tragen zu können.

Auch SPD-Landtagskandidat Stefan Kämmerling sieht in dieser Entwicklung eine “soziale Auslese”. Gerade Angehörige aus sozial schwachen Familien nehmen aus finanziellen Gründen kein Studium auf – ein Zustand, der für Kämmerling nicht tragbar ist.

Dazu komme noch, dass etliche der aus den Studiengebühren finanzierten Lehrkräfte zu unwidrigen Bedingungen beschäftigt werde. Auch dieser Zustand sei absolut falsch.

Die SPD-Landtagsfraktion hat daher nach der Anhörung zum Thema Studiengebühren am 4. März ganz klar Stellung bezogen: “Nach der Landtagswahl am 9. Mai werden wir die Studiengebühren wieder abschaffen. Sie nützen weder Studierenden noch Lehrenden”.

Stefan Kämmerling dazu: “Die Chance auf Bildung ist die Schlüsselvoraussetzung für sozialen Aufstieg. Und diese Chance muss unabhängig davon bestehen, wie dick das eigene Portemonaie oder das der Eltern ist. Dafür werde ich im Landtag ab dem 09. Mai kämpfen.”

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