Nachdem Sabine Werth, die Gründerin der ersten „Tafel“, kürzlich mit dem Europäischen Sozialpreis zu Eschweiler ausgezeichnet wurde, besuchte Stefan Kämmerling jetzt die Stolberger Tafel und machte sich selbst ein Bild von dem herausragenden Einsatz vieler ehrenamtlich aktiver Menschen.

Vielen Dank an das Team der Stolberg Tafel, allen voran Frau Becker-Bonaventura und Herrn Baldes, die mir einen wirklich umfangreichen Einblick hinter die Kulissen, in den Arbeitsablauf und das vielfältige Engagement ihres Teams gegeben haben. Egal wie reich ein Land ist: Die Frage der Verteilungsgerechtigkeit bleibt zu jeder Zeit aktuell. Und auch in Deutschland ist sie definitiv nicht beantwortet. Ich bin dankbar dafür, dass die großartigen Tafeln und ihre unzähligen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler die Lebensmittelversorgung von Mitgliedern unserer Gesellschaft unterstützen, gleichzeitig Lebensmittel vor der überflüssigen Vernichtung retten und den Menschen als zentrale Anlaufstelle bei Sorgen und Not zur Verfügung stehen. Die Tafeln kompensieren damit nicht weniger als die Unfähigkeit von Politik.