Am 04.11.2018 wird die Wahl zur Städteregionsrätin oder zum Städteregionsrat in der Städteregion Aachen stattfinden. Die SPD-Kandidatin Daniela Jansen besuchte jetzt gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling das Kraftwerk Weisweiler und informierte sich vor Ort über die Arbeitsabläufe im Kraftwerk, die Bedeutung für die Region und die Zukunftspläne des Konzerns.

Das Kraftwerk am Standort Weisweiler ist mit seinen über 600 Mitarbeitern ein großer Arbeitgeber in der Städteregion Aachen und somit wichtiger Partner für die Kommunen der Region. Neben einer eindrucksvollen Führung durch die Kraftwerksanlage, hatte Daniela Jansen auch Gelegenheit, mit den Beschäftigten ins Gespräch zu kommen und zeigte ein offenes Ohr für deren Sorgen und Wünsche.

„Vor dem Hintergrund des Strukturwandels und des planmäßigen Wegfalls der Braunkohleverstromung im Kraftwerk Weisweiler im Jahre 2030 wird es von entscheidender Bedeutung für die Zukunft unserer Region sein, jetzt die richtigen Weichen zu stellen. Deshalb war es mein Wunsch, schon heute mit RWE und den Beschäftigen im Kraftwerk Weisweiler in einen Dialog zu treten und ich freue mich, dass Verantwortungsbewusstsein und vorausschauende Planung hier großgeschrieben werden. Gemeinsam muss es uns gelingen, die Neuansiedlung von Gewerbe und Technologie voranzutreiben und die Forschung in unserer Städteregion Aachen weiter auszubauen. Wenn nicht bereits jetzt der Strukturwandel gestaltet wird, überholt uns die Entwicklung selbst und hängt uns ab. Ich möchte mich als Städteregionsrätin aktiv mit dieser Entwicklung beschäftigen und aktiv daran arbeiten, dass wir Forschungs-, Industrie- und Technologiestandort bleiben. So schaffen und erhalten wir gute Arbeit und bleiben eine lebenswerte und zukunftsoffene Region. Gute Arbeit bedeutet für mich, dass sie ordentlich entlohnt ist, Sicherheit und Planbarkeit bietet und die Mitbestimmung der Beschäftigten stimmt.“

Jansen bezieht sich damit auf die Pläne des betreibenden Konzerns RWE, die Kohleförderung im Tagebau Inden 2030 einzustellen und damit auch die Kohleverstromung im Kraftwerk Weisweiler zu beenden. Dadurch soll im Jahre 2030 eine Reduktion des CO2-Ausstoßes von circa 50 % erreicht werden.

Nicht nur nach den Plänen der Sozialdemokraten, sondern auch gemäß der Vorstellungen von RWE, soll das absehbare Ende der Braunkohle-Ära unmittelbar in unserer Region sozialverträglich und ohne Brüche erfolgen.

Zu dem Besuch gehörte auch der Austausch mit dem Betriebsratsvorsitzenden des Kraftwerks, Michael Lehmann.