Spatenstich für massive Investitionen in den Eschweiler Hauptbahnhof

Vor 714 Tagen, am 21. Dezember 2016, brachte Stefan Kämmerling Vertreter der Deutschen Bahn und der Stadt Eschweiler zusammen und lud sie zum Eschweiler Hauptbahnhof ein. Bürgermeister Rudi Bertram und Technischer Beigeordneter Hermann Gödde warben gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling für massive Investitionen in den Eschweiler Hauptbahnhof. Am gestrigen Dienstag war es schließlich so weit. Der symbolische Spatenstich für den Umbau des Bahnhofs fand in Anwesenheit des NRW-Verkehrsministers statt.

„Jetzt geht´s los und ich freue mich riesig darüber“, betont Stefan Kämmerling und ergänzt:

„Das wird in den nächsten zwei Jahren passieren:
– Erneuerung der Bahnsteige (für ebenerdigen Einstieg in moderne Züge).
– Neue Wetterschutzhäuschen.
– Erneuerung des Dachs am Bahnhofsgebäude.
– Bau von zwei Fahrstühlen.
– Neubau eines elektronischen Stellwerkes für mehr Pünktlichkeit.
– Verlängerung der Überholgleise auf 750 Meter für mehr Pünktlichkeit.“

Ein großes Problem rund um den Eschweiler Hauptbahnhof ist der Parkraum. Bahnfahrer finden häufig keinen Parkplatz und Anwohner sind zunehmend genervt, weil sie zugeparkt werden. An dieser Situation müsse sich etwas verändern, so Stefan Kämmerling, weshalb er vor einigen Monaten Bürgermeister Rudi Bertram zum NVR (das ist der Vorhabensträger „Nahverkehr Rheinland“) nach Köln begleitete und dort für den Bau eines Parkhauses warb.

Im Ergebnis steht ein Antrag auf die Förderung eines modernen Parkhauses, das hoffentlich schon bald Realität wird. In der Eschweiler Zeitung ist heute zu lesen, das Parkhaus koste 7,8 Mio. EUR und würde mit 7 Mio. EUR gefördert. Das ist falsch und beruht offenbar auf der reinen Abschrift des Einplanungsantrages. Der ist aber nur Theorie. Selbst wenn das Parkaus 7,8 Mio. EUR kosten würde, würde der NVR keine 7 Mio. EUR fördern, weil er das überhaupt nicht darf. Prozentual stimmt die Rechnung zwar, jedoch gibt es maximal förderfähige Kosten. Und die liegen deutlich unter 7,8 Mio. EUR. Was genau das Parkhaus kosten wird, bleibt noch etwas abzuwarten. Weniger als die Hälfte der hier genannten Kosten dürften aber realistischer sein. Und dann passt es auch wieder mit der Förderung durch den NVR.

„Ich mache mir zur Aufgabe, weiter für ein Parkhaus zu werben, um Bahnfahrern angenehmen Parkraum zu schaffen und gleichzeitig Anwohner zu entlasten“, betont der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling abschließend.

2018-12-05T10:39:57+00:00 Mittwoch, 5. Dezember 2018|

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