Fragen zur Zukunft der Braunkohlearbeitsplätze in unserer Region standen bei den Mitgliedern des Seniorenarbeitskreises der IG Metall Stolberg besonders hoch im Kurs. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling waren sie aus Eschweiler, Stolberg und Simmerath zu einem Besuch des Landtags nach Düsseldorf gereist.

Einigkeit bestand darüber, dass die Einhaltung der CO2-Ausstoßziele der gesamten Bunderepublik Deutschland ein zu unterstützendes Ziel auf dem Weg zum Stopp des Klimawandels ist , jedoch nicht ausschließlich zulasten von Braunkohlearbeitsplätzen im Rheinischen Revier geschultert werden kann. Für die IG Metaller war zudem klar, dass – besonders für die Metallindustrie – eine verlässliche Grundlast und ein bezahlbarer Zugang zu industriellen Strombedarfen wichtig für Arbeitsplätze in der Metallindustrie ist.

Stefan Kämmerling stand den Delegierten während einer einstündigen Diskussion – nicht nur zum Thema Braunkohle – Rede und Antwort. Auch über das Tariftreue- und Vergabesetz NRW sowie selbstverständlich lokale Themen tauschte man sich aus.

Zuvor hatte die rund 20-köpfige Gruppe die Gelegenheit, die laufende Plenardebatte von der Besuchertribüne des Plenarsaals zu verfolgen.
“Heute habe ich mit lebenserfahrenen Kolleginnen und Kollegen diskutieren dürfen, die schon aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit in Betriebsräten und Gremien ihrer Gewerkschaft bestens im Thema waren. Das war eine kurzweilige und hochinteressante Runde”, so Stefan Kämmerling. “Der Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern aus meinem Wahlkreis ist von unschätzbarem Wert.”