Auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling hin haben Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung des RWE-Konzerns und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaften der Schwerbehindertenvertretungen NRW Guido Hertel sowie dessen Kassierer Martin Bsdurek im Landtag Nordrhein-Westfalen jetzt ein Gespräch mit dem NRW-Arbeits- und Sozialminister Rainer Schmeltzer geführt.

Anlass für das Gespräch war das Bundesteilhabegesetz, das der Deutsche Bundestag heute beschlossen hat. Die Schwerbehindertenvertretung des RWE-Konzerns sieht in dem Gesetzentwurf insbesondere ihre Beteiligungsrechte nicht ausreichend stark berücksichtigt. Darüber hinaus benötigten die Schwerbehindertenvertretungen mehr Ressourcen und damit einen eigenen Anspruch auf Sach- und Personalmittel.

In dem Gespräch mit Minister Schmeltzer teilte dieser den Gästen mit, dass die rot-grüne Landesregierung die wesentlichen Forderungen der Schwerbehindertenvertretungen über den Bundesrat in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht hatte. „Einige Punkte wurden berücksichtigt, andere Punkte konnten aufgrund der Blockadehaltung der Konservativen jedoch keinen Eingang finden“, so Minister Rainer Schmeltzer.

„Ich freue mich, dass es zu diesem Austausch gekommen ist“, resümiert Stefan Kämmerling. „Die Schwerbehindertenvertretungen brauchen Werkzeuge, um die Inklusion von Menschen mit Behinderung in den Bertrieben nachhaltig unterstützen zu können. Es ist gut wissen, dass sich die rot-grüne Landesregierung hier an der Seite der Schwerbehindertenvertretungen sieht.“

Am Gespräch teilgenommen haben Sandra Bossemeyer, Betriebsratsvorsitzende RWE Zentrale Essen, Martin Bsdurek , Arbeitsgemeinschaften der Schwerbehindertenvertretungen NRW, Guido Hertel, Konzernvertrauensperson RWE AG und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaften der Schwerbehindertenvertretungen NRW, Dietmar Krauthausen, Gesamtschwerbehindertenvertreter / Betriebsrat RWE Power AG, Bernd Pfennigs, Gesamtschwerbehindertenvertreter RWE Power AG, Martin Schlottblom ,Konzernschwerbehindertenvertretung der Innogy SE und Klaus Platt, Gesamtschwerbehindertenvertreter RWE Power AG.