Stefan Kämmerling MdL: "Kurzfristige Symptombehebung reicht nicht aus.", Bild: benjaminnolte - Fotolia.com

Stefan Kämmerling MdL: “Kurzfristige Symptombehebung reicht nicht aus.”

Zum Sanierungsbedarf der B258 Ortsdurchfahrt Konzen teilt der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling mit:

“Auch wegen der Frequentierung und der Bedeutung der Ortsdurchfahrt für die Aufnahme überregionaler Verkehre, wollte ich für die B258 Ortsdurchfahrt Konzen eine solche Lösung positiv beeinflussen, die über die kurzfristige Behebung von Symptomen mittels Kaltasphalt hinausgeht.

Die Finanzierung der Erhaltung und Ertüchtigung von Bundesstraßen, so auch der B258 Ortsdurchfahrt Konzen, erfolgt durch den Bund. Ein Zusammenhang mit etwaigen Prioritätenlisten im Rahmen des Haushaltes des Landes Nordrhein-Westfalen besteht faktisch nicht. Lediglich die Einschätzung der Schadenslage führt zu einer Priorisierung. Sanierungsentscheidungen auf Basis der Einschätzung der Schadenslage einer Bundesstraße und der Landeshaushalt, korrespondieren nicht miteinander.

Ich freue mich dennoch mitteilen zu können, dass ich nach diversen Gesprächen heute vom Landesbetrieb Straßenbau.NRW abschließend folgende Zusagen erhalten konnte:

  1. Bis auf weiteres werden Löcher als Notmaßnahme mittels Kaltasphalt ausgebessert.
  2. Der Landesbetrieb Straßenbau.NRW wird bis ca. Mitte des Jahres 2013 eine umfangreichere Sanierung der B258 Ortsdurchfahrt Konzen in den beschadeten Bereichen vornehmen. Die Sanierung wird nicht nur kurzfristigen Effekt, wie der Einsatz von Kaltasphalt haben, sondern wird sich wie folgt darstellen:
  • Fräsung der Fahrbahnoberfläche
  • Prüfung der Fahrbahn unterhalb der Fahrbahnoberfläche
  • Verdichtung des Unterbaus
  • Heißaufbau der Fahrbahnoberfläche

Eine Symptombehehung mit Kaltasphalt hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun und kann nur als Notmaßnahme gelten. Ich freue mich darum, dass jetzt eine wesentlich bessere Lösung auf den Weg gebracht ist. Dem Landesbetrieb Straßen.NRW, der hier fachlich kompetent und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger hoch flexibel noch im Jahr 2013 reagieren wird, danke ich ausdrücklich.”