Ich habe in der Zeit vom 04.11.2013 bis 15.11.2013 ein Schülerbetriebspraktikum im Büro des Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling absolviert.

Am ersten Tag wurde mir von Herrn Kämmerling der ganze Ablauf und das Wesentliche für die nächsten zwei Wochen erklärt. Nach Tag 1 war ich wesentlich erleichtert, denn ich wurde recht herzlich von Herrn Kämmerling aufgenommen. Die nächsten Tage waren sehr interessant, denn vom Praktikum erhoffte ich mir viel, aber ich hätte nicht gedacht, dass ich die Politik im Landtag hautnah miterleben darf.

Entstehen von Gesetzesentwürfen oder Gesetzen, Arbeitskreise für die Kommunalpolitik, Sitzungen des Haushaltshaltsausschusses bis hin zu öffentlichen Anhörungen von Sachverständigen zu den jeweiligen Ausschüssen. In all den genannten Sitzungen durfte ich im Landtag mit dabei sein. Die Sitzung des Ausschusses für Kommunalpolitik, die am 08.11.13 stattfand, sprach mich sehr an, denn dort wurden Gesetzesentwürfe demokratisch von den verschiedenen Parteien durch das Votum der Fraktionen zu Stande gebracht oder eben nicht. Was ich bei dieser Sitzung sehr interessant fand, war die verschiedene Art und Weise von den Argumenten die von den Fraktionen ausgegangen sind.

Während der Sitzungen notierte ich mir Fragen, die ich dann während der zwei Wochen von Herrn Kämmerling beantwortet bekam. Außerdem wurde mir die Arbeit im Wahlkreisbüro ebenfalls nahe gelegt. Vom chronologischen Sortieren, der Kalenderplanung, dem Ordnen bis zum Verfassen von Erörterungen zu bestimmten Themen.

In der leider sehr kurzen Zeit von zwei Wochen konnte ich sehr viel mitnehmen. Meine Erwartungen erfüllten sich voll und ganz. Ich erhielt einen Einblick in den Alltag eines Abgeordneten und in den seines Mitarbeiters. Im Büro beschäftigte ich mich aktiv über verschiedene Streitfragen, die im Moment auch in den Koalitionsgesprächen abgehandelt werden, wobei ich im Landtag die Politik, die von den verschiedenen Parteien ausgegangen ist, miterleben durfte. Alles in einem war es ein Praktikum, in dem ich mich keineswegs langweilen musste und immer was zu tun hatte. Diese zwei Wochen werde ich mit Sicherheit nicht so schnell vergessen.