SPD-Vertreter besuchten den Knoten an der Ecke Bundesstraße / Rosentalstraße, wo derzeit gestritten wird, ob und wie dort der Verkehrsfluss verbessert werden kann. Es soll eine Ampel installiert werden, manche befürworten aber auch einen Kreisverkehr.

Nach der Ortsbesichtigung in Roetgen legte die SPD-Fraktion des Städteregionstages einen Antrag vor. „Wir kommen zu der Einschätzung, dass Handlungsbedarf besteht“, kommentierte Vorsitzender Martin Peters. Mit der Initiative soll eine Lösung bewirkt werden für den problematischen Verkehrsknotenpunkt an der Bundesstraße 258, Einmündungsbereich Rosental- und Mühlenstraße. Die Verkehrsteilnehmer der Seitenstraßen wissen oft nicht auf die stark belastete Hauptverkehrsachse zu gelangen.

Bei dem Vor-Ort-Termin machten sich die Sozialdemokraten aus dem Städteregionstag und der Gemeinderatsfraktion ein Bild. Bürgermeister Manfred Eis und der Roetgener Fraktionsvorsitzende Klaus Jörg Onasch informierten zum Sachverhalt. Mit dabei der Landtagsabgeordnete für den Südkreis, Stefan Kämmerling aus Eschweiler.

Die Gemeinde hat bereits im April 2012 bauliche Veränderungsmöglichkeiten gutachterlich prüfen lassen. Die Errichtung eines Kreisverkehrsplatzes ist nicht einfach, da die hierfür benötigten Grundstücke nicht zur Verfügung stehen. Gegner der Ampellösung befürchten Rückstau auf der Bundesstraße.

Die Sozialdemokraten wollen dennoch, dass das Thema angepackt wird. Auf ihren Antrag hin befasst sich der Bauausschuss der StädteRegion am 18. September hiermit. Die SPD-Fraktion hat einen Beschlussvorschlag unterbreitet, mit dem die Verwaltung beauftragt wird, „eine mit den beteiligten Stellen und den anderen Nordeifelkommunen abgestimmte Lösung zu erarbeiten.“

Monschauer Wochenspiegel online vom 25.07.2013