Stefan Kämmerling MdL

Stefan Kämmerling MdL

Als guten und wichtigen Impuls bezeichnete der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling das Ergebnis der Verhandlungen zwischen Bund und Ländern zur Umsetzung des neuen Bundeskinderschutzgesetzes. Er sehe dieses Ergebnis als eine grundständige Unterstützung der präventiven Politik der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Diese müsse auch vor Ort in den Jugendamtsbezirken ihren Niederschlag finden.

Bei Verabschiedung des Bundeskinderschutzgesetzes konnten die Länder eine dauerhafte finanzielle Unterstützung des Bundes für Kinderschutz und Frühe Hilfen vor Ort durchsetzen.

Aus diesen Mitteln profitieren die drei Nordeifelkommunen Monschau, Simmerath und Roetgen anteilig an Gesamtmitteln der Städteregion Aachen in Höhe von 29 660 Euro für die Jahre 2013 und 2014. Das Geld kann beantragt werden für den Aufbau von Netzwerken für Frühe Hilfen, für Familienhebammen und vergleichbare Berufe im Gesundheitswesen sowie für Ehrenamtsstrukturen im Kontext früher Hilfen.

„Damit können wir junge Eltern an die vielfältigen Hilfs- und Beratungsangebote der Kommunen heranführen und bereits sehr frühzeitig Vertrauen zu den zuständigen Stellen aufbauen“, so Kämmerling.

Insgesamt entfallen auf Nordrhein-Westfalen fast sechs Millionen Euro, in 2013 sind es neun Millionen Euro und dann 10,3 Millionen Euro dauerhaft ab 2014. Im Land werden die Mittel danach verteilt, wie viele Kinder unter drei Jahren im SGB-II-Bezug leben. Damit wird gewährleistet, dass in denjenigen Kommunen mit dem größten Bedarf auch die meisten Mittel landen.

“Zuerst die Jüngsten”

„Wir setzen klare Prioritäten: zuerst die Jüngsten und zuerst diejenigen, bei denen der Bedarf am größten ist“, so Stefan Kämmerling abschließend.

(Quelle: Eifeler Zeitung vom 01.10.2012)