Foto: Symbolbild

Allein im Jahr 2018 ereigneten sich zwei besonders schwere Verkehrsunfälle an der Kreuzung zwischen der Aachener Straße und der Merzbrücker Straße. Eine Frau kam ums Leben, drei Motorradfahrer wurden teilweise schwer verletzt. Die gefährliche Einmündung ist bei den permanent von der Polizei durchgeführten Unfallauswertungen in den letzten Jahren nicht als Unfallhäufungsstelle auffällig gewesen, jedoch wegen der teilweise hohen Geschwindigkeiten und der unscheinbaren, leicht zu übersehenden Einmündung in Richtung St. Jöris tückisch und gefährlich. Jetzt soll die Kreuzung durch einen Kreisverkehr entschärft werden und der Straßenverkehr zwischen Eschweiler-Röhe, St. Jöris und Würselen dadurch deutlich an Sicherheit gewinnen.

Nach zahlreichen Gesprächen mit Bürgern, setzten wir uns zunächst für eine kurzfristige Verbesserung der Sicherheit im Kreuzungsbereich ein. In guter Zusammenarbeit mit der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Eschweiler und dem Landesbetrieb Straßen.NRW konnte erreicht werden, dass der Einmündungsbereich durch eine neue Beschilderung und ein verlängertes Überholverbot auffälliger und besser erkennbar gestaltet wurde. In einem weiteren Schritt sollte darüber nachgedacht werden, den Kreuzungsbereich in einen Kreisverkehr umzuwandeln. Der Landesbetrieb Straßen.NRW sicherte jetzt zu, den Knotenumbau zu einem Kreisverkehr in sein Programm zum „Um- und Ausbau von Landesstraßen bis 3,0 Mio. Euro“ aufzunehmen und in der Sitzung im November 2020 einen Vorschlag zu unterbreiten. Auch wenn in diesem Jahr noch nicht mit einem Baubeginn gerechnet werden kann, ist hier der richtige Weg eingeschlagen, um diese gefährliche Kreuzung mit einem Kreisverkehr zu verbessern.

Auch die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Eschweiler, Nadine Leonhardt, zeigte sich erfreut: „Hohe Geschwindigkeiten, abbiegende Fahrzeuge und eine schlechte Erkennbarkeit der Kreuzung stellen eine große Gefahr dar. Ich bin froh, dass jetzt ein erster Schritt für den Bau eines Kreisverkehrs gemacht wird und darüber beraten wird, wann mit der Planung begonnen werden kann. Das ist auch und vor allem der Erfolg von engagierten Bürgern, die nicht müde geworden sind, sich für eine gute Lösung einzusetzen.“

Für die erforderliche Planung und Umsetzung einer solchen Baumaßnahme unter 3 Mio. Euro wird von dem zuständigen Regionalrat in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW eine Priorisierung aller Maßnahmen vorgenommen, die schließlich die Reihenfolge festlegt, in der Baumaßnahmen abgearbeitet werden.