In der jüngsten Sitzung des städteregionalen Ausschusses für regionale Zusammenarbeit hatte die Verwaltungsspitze der Städteregion Aachen aus der Aufsichtsratssitzung der Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR) und aus einer bislang unveröffentlichten Machbarkeitsstudie berichtet. Durch eine voneinander getrennte w​eitere Entwicklung eines „Industriedrehkreuzes Weisweiler-Inden-Stolberg“ und eines „Güterverteilzentrums Stolberg“, sinken vermeintlich die Umsetzungschancen für das Stolberger Projekt, sollte sich die verkehrliche Erschließung nicht verbessern.

Vor diesem Hintergrund stellte der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling nun eine „Kleine Anfrage“ an die Landesregierung, in der er nicht nur Antworten zum aktuellen Sachstand bezüglich der L238 einfordert, sondern auch nochmal auf die Wichtigkeit des dritten Bauabschnitts für die Region hinweist und auf die Umsetzung dieses Vorhabens drängt.

Stefan Kämmerling: „Das ist jetzt der richtige Zeitpunkt alte Streitigkeiten und das gegenseitige Vorhalten verpasster Chancen beiseite zu legen und parteiübergreifend dem dritten Bauabschnitt der L238 eine neue Chance zu geben. Die Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Stolberg ist nach der Diskussion der vergangenen Tage aktueller denn je und die Entlastungswirkung für Eschweiler und Stolberger Anwohner unbestritten. Ich persönliche denke gar nicht daran, mich bei dem Thema in Frontalopposition zur Landesregierung zu begeben. Vielmehr will ich mit dieser im Interesse der Region zusammenarbeiten und biete meine persönliche Unterstützung an, sollte die aktuelle Mehrheit im Land dem dritten Bauabschnitt eine neue Chance geben“.