uebung_ffwe_17102016_01 Der Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling besucht in seinem Wahlkreis regel-mäßig auch Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge. In diesem Jahr mach-te er sich unter anderem ein ausführliches Bild von der Leistungsfähigkeit der Hauptwache der Feuerwehr Stolberg und begleitete zudem auf einem Einsatzfahr-zeug zwei Polizeibeamte der Polizeiinspektion 2 während ihrer Spätschicht. Neben der Hauptamtlichkeit stellt bei den Wehren die Ehrenamtlichkeit eine nicht zu erset-zende Säule des Bevölkerungsschutzes dar, weswegen Kämmerling nun an einer Übung des Löschzuges 11 im Abschnitt 1 der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler teilnahm.

Zu der mit zwei TLF (Tanklöschfahrzeugen) durchgeführten Übung gehörte die Ret-tung eines Verunfallten aus der Produktionshalle eines metallverarbeitenden Be-triebs. Die Mitglieder der Wehr bildeten zu vier Einsatzkräften einen Rettungstrupp. Um die Situation aus Übungsgründen zu erschweren und realistischer zu gestalten sowie ein maximal verrauchtes Gebäude zu simulieren, wurden die Visiere der Atemschutzmasken mit einem Aufsatz versehen, der nur noch nahezu Nullsicht ermöglichte. Kniend arbeitete sich der Trupp zu dem Verletzten durch und rettete ihn mit einem speziellen Rettungstuch, das in Einheit mit einer Rettungshaube und einer zusätzlichen umluftunabhängigen Atemluftversorgung für den Verletzten, das geeignete Rettungsmittel darstellte.

uebung_ffwe_17102016_02Auch bei einer solchen Übung besteht fortwährend der Kontakt zwischen dem aus-gerückten Löschzug und der Hauptwache, um im Falle eines notwendig werdenden Einsatzes den Überblick über die Aufenthaltsorte der Kräfte zu haben und schnell reagieren zu können.

„Ich habe hoch engagierte und hoch professionelle Feuerwehrleute beobachten dürfen. Die zunehmend bessere und ausgefeiltere Technik unserer Wehren ist das eine, diese auch effektiv einzusetzen ist das andere. In Eschweiler gelingt offenbar beides vorbildlich“, so Kämmerling.

Der Landtagsabgeordnete zeigt sich nach der Übung insbesondere auch angetan von der greifbaren Mentalität in dem Löschzug, einander Feedback zu geben. Kämmerling: „Der Ton macht die Musik und hier im Löschzug 11 stimmt dieser Ton; das ist deutlich spürbar.“ So gehört zu jeder Übung, dass im Anschluss nicht nur eine Auswertung stattfindet, sondern man einander dienstrangunabhängig Feed-back gibt. „Miteinander zu sprechen ist immer wichtig. Da wo Feuerwehrkameraden sich in Notsituationen aufeinander verlassen müssen, ist es sogar lebenswichtig. Ich freue mich darüber, dass hier in der Eschweiler Wehr so ergebnisorientiert das Miteinander und der offene Umgang gepflegt werden. Das nehme ich neben dem Eindruck der Professionalität als besonders positiv mit“, so Stefan Kämmerling.