Steigende Verkehrszahlen in der Nordeifel und die Konsequenzen dessen beschäftigen zahlreiche Akteure sowie Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen bereits seit längerem. Unter anderem über die B266 sowie die L160, die in Simmerath Rollesbroich aufeinandertreffen, fließt ein Teil dieses Verkehrs durch die Eifelregionen.

Nach Ansicht der SPD Simmerath und des örtlichen Ratsmitglieds Marc Topp seien die hohen Geschwindigkeiten, die Größe der genannten Kreuzung sowie das Fehlen einer Ampel ein erhöhtes Unfallrisiko. Auch für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger stelle das Überqueren des Kreuzungsbereichs eine Herausforderung dar.

Ich stand, gemeinsam mit der SPD Simmerath, bereits zahlreiche Male wegen der Sanierung der L160 (Dürener Straße) in der Ortsdurchfahrt Rollesbroich im Kontakt mit dem zuständigen Ministerium und dem Landesbetrieb Straßenbau NRW. Nun besuchten wir gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Claudia Moll den Kreuzungsbereich in Simmerath Rollesbroich, in dem die L160 auf die B266 trifft. Claudia Moll und ich sicherten zu, bei Bund und Land Informationen einzuholen und für Verbesserungen der Verkehrssicherheit zu werben.

In einem ersten Schritt wurde nun die Landesregierung befragt, die innerhalb von vier Wochen unter anderem die Fragen beantworten wird, wie viele Unfälle sich bereits in dem Kreuzungsbereich ereignet haben, welche Daten zur täglichen Verkehrsstärke vorliegen und ob der Bau eines Kreisverkehrs perspektivisch möglich sei. Auch die Einrichtung einer Bedarfsampel für Fußgängerinnen und Fußgänger zur Überquerung der Bundesstraße sei eine denkbare Option, um das Überqueren kurzfristig zu erleichtern.

Claudia Moll hat außerdem den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, mit diesen offenen Fragen angeschrieben. Die Antwort auf ihr Schreiben sollte Klarheit für die weiteren Schritte bringen. Gemeinsam mit der SPD Simmerath hoffen wir, dass die Antworten des Landes- und Bundesministeriums einen Schritt nach vorne bringen, wie man die Situation an der Kreuzung L160 / B266 entschärft.

„Beim Straßenbau und Straßenumbau vergeht viel Zeit. Dass hier eine vielbefahrene Landesstraße und eine vielbefahrene Bundesstraße aufeinandertreffen, macht es nicht einfacher. Dennoch wollen wir jetzt gemeinsam mit der SPD Simmerath den Anstoß setzen, Verbesserungsvorschläge für den Kreuzungsbereich aufzunehmen und Lösungen zu erarbeiten.“

Hier geht es zu der Kleinen Anfrage an die Landesregierung.