Eva-Maria Voigt-Küppers und Stefan Kämmerling MdL: ''Land fördert Koordination des Breitbandausbaus in der Städteregion Aachen mit 150.000,- Euro''; Bild: Stihl024 - Fotolia.com

Eva-Maria Voigt-Küppers und Stefan Kämmerling MdL: ”Land fördert Koordination des Breitbandausbaus in der Städteregion Aachen mit 150.000,- Euro”; Bild: Stihl024 – Fotolia.com

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat der Städteregion Aachen einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 150.000,- Euro für die Planung des Breitbandausbaus in der Städteregion Aachen übergeben. Mit dieser Förderung sichert das Land Nordrhein-Westfalen über einen Zeitraum von drei Jahren die am 25.02.2016 vom Städteregionsaussschuss geschaffene Stelle zur Koordination der Breitbandaktivitäten in der Städteregion.

„Wir freuen uns, dass die Städteregion Aachen einen Zuschlag erhalten hat“ kommentieren die SPD-Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers und Stefan Kämmerling die Nachricht aus dem Wirtschaftsministerium. „Ein zentraler Ansprechpartner in der Städteregion Aachen ist aus Sicht des Landes für ein planvolles Vorgehen beim Netzausbau unverzichtbar. Es kommt auf die lokalen Akteure an, wenn es darum geht, den Breitbandausbau voranzutreiben und dafür die Fördermittel aus Bund und Land optimal zu nutzen.“

Der Einsatz eines Breitbandkoordinators macht es für die Kommunen einfacher, Fördermittel aus den verschiedenen Fördertöpfen zu erhalten, um dann konkrete Ausbauprojekte zu finanzieren. Akteure, die die Bedingungen und den Bedarf vor Ort kennen und die lokalen Möglichkeiten einschätzen können, sollen den Netzausbau überall dort vorantreiben, wo ein Ausbau für die Telekommunikationsunternehmen wegen zu geringer Renditeaussichten unattraktiv ist. Mit der Übergabe der ersten Bescheide für Breitband-Koordinatoren kommt das Land seiner Ankündigung nach, die Kreise und kreisfreien Städte bei der Umsetzung der notwendigen Ausbauvorhaben auch mit Fördermitteln tatkräftig zu unterstützen.

Insgesamt werden zwischen 2016 und 2018 13 Kreise und kreisfreie Städte mit einer Gesamtsumme in Höhe von 1,95 Millionen Euro gefördert.