Eschweiler: Bahnunterführung Feldenendstraße - Kreuzungsvereinbarung in Sicht

Eschweiler: Bahnunterführung Feldenendstraße – Kreuzungsvereinbarung in Sicht

Kämmerling, Gartzen und Gödde setzten sich in Düsseldorf bei DB-Konzernbevollmächtigen Latsch für die Aufweitung der Bahnunterführung in Bergrath ein. Lösung in Sicht. Kämmerling: „Ich bin Herrn Latsch von der Deutschen Bahn außerordentlich dankbar für seine Aufgeschlossenheit für unser Anliegen“.

Angeregt von Rückmeldungen aus der Bergrather Bevölkerung hatte das SPD-Ratsmitglied Peter Gartzen den Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling um eine Terminvermittlung mit dem Konzernbevollmächtigen der Deutschen Bahn AG für Nordrhein-Westfalen Reiner Latsch gebeten. Hintergrund ist die mehr als beengte Situation der Bahnunterführung Feldenendstraße. Der in Bergrath gelegene Tunnel ist für Autos ein Nadelöhr und für Fußgänger eine nicht ganz ungefährliche Herausforderung.

Eigentlich ohne Not, findet der Vizefraktionsvorsitzende der SPD im Eschweiler Rat Gartzen, denn die baulichen Voraussetzungen für eine Aufweitung sind durchaus jetzt bereits gegeben. Die Deutsche Bahn hatte unlängst das gesamte Bauwerk ersetzt und war dabei durchaus vorausschauend vorgegangen, denn die tragenden Pfeiler des neuen Konstrukts sind intelligent und wesentlich breiter angelegt als die Tragkonstruktion der alten Bahnunterführung. Und exakt diese alte Tragkonstruktion wird nun eigentlich nicht mehr gebraucht, hat sie doch keinerlei Aufgabe mehr.

Selbst entsprechende Mittel im Haushalt der Stadt Eschweiler sind für die Rückbaumaßnahme eingebucht. Was jetzt noch fehlt, ist eine Vereinbarung zwischen Bahn und Stadt.

Zum Termin mit dem DB-Bevollmächtigen Latsch baten Gartzen und Kämmerling deswegen den Technischen Beigeordneten der Stadt Eschweiler Hermann Gödde um fachliche Unterstützung. Die Stadt Eschweiler ist seit geraumer Zeit darum bemüht, in der Sache mit der Bahn zum Schwur zu kommen und die Verkehrssituation für die Bergrather durch eine Tunnelaufweitung zu entzerren. Der Beigeordnete erläuterte technische Details, warb mit Fotos der beengten Tunnelsituation für eine Verbreiterung und stellte die bisherigen Bemühungen der Verwaltung in dieser Sache vor.

Kämmerling: „Ich danke Peter Gartzen für die Initiative und Hermann Gödde für die exzellente Präsentation der Situation an der Feldenendstraße. Unser gemeinsamer Termin heute im Landtag war erfolgreich. Wir haben Herrn Konzernbevollmächtigen Latsch aus meiner Sicht von der Notwendigkeit, die alten Gemäuer zurückzubauen, überzeugen können. Jetzt ist die Verwaltung der Bahn am Zug. Für die Zusage von Herrn Latsch, auf Seiten der zuständigen Fachstelle der DB jetzt kurzfristig Gespräche über eine konkrete Kreuzungsvereinbarung zu initiieren, bin ich ihm außerordentlich dankbar“.