Pressebericht der Eifeler Nachrichten / Eifeler Zeitung vom 24.11.2009 (Anneliese Lauscher)

Simmerather Genossen sehen “starkes Potential” in ihren Reihen. Jetzt steht die Landtagswahl am 9. Mai im Blickpunkt.

Strahlende Gesichter und Geschenke bei den Simmerather Genossen: In einer harmonischen Versammlung wurden verdiente Mitstreiter geehrt. v.l.n.r.: Stefan Kämmerling, der Landtagskandidat, Robert Velz, Gregor Harzheim und Edgar Titz. Foto: Anneliese Lauscher

Bild: Anneliese Lauscher, Eifeler Nachrichten / Eifeler Zeitung

Simmerath. Die Simmerather SPD ist immer noch in Feierlaune. Die Ergebnisse der Kommunalwahlen beflügeln die Genossen, es herrscht Optimismus und Tatendrang.

Zu einer gemeinsamen Vorstandssitzung hatte der Vorsitzende des Gemeindeverbands Simmerath, Manfred Sawallich, die Vorstände der einzelnen Ortsvereine eingeladen; im Hotel zur Post wurde rege von der Gelegenheit zum Gedankenaustausch und Ausblick in die Zukunft Gebrauch gemacht. Marc Topp, der dem Ortsverein Strauch/Simmerath vorsteht, und bekanntlich in Rollesbroich ein Traumergebnis holte, drückte nochmals seine Freude hierüber aus, aber auch seine Zuversicht für die bevorstehende Arbeit. Paul Jacobs, Vorsitzender des Ortsvereins Eicherscheid, frohlockte: “Dass ich das auf meine alten Tage noch miterleben darf, dass die SPD nun acht Mandate im Gemeinderat hat!”

Aus dem Ortsverein Lammersdorf/Paustenbach berichtete Franz-Josef Hammelstein, dass man auf ein Konzept für eine andere Verkehrsführung dränge, damit weniger LKW durch den Ort führen. Auch liege ihm die Information der Bürger sehr am Herzen; er sehe das Informationsblatt, das die SPD in Rollesbroich regelmäßig verteile, als vorbildlich an.

Im Hinblick auf die NRW-Landtagswahlen, die am 9. Mai 2010 stattfinden, macht man sich in der SPD Gedanken, wie man die Menschen, für die man sich besonders einsetzen will, ins Wahllokal bekommt. “Ausgerechnet diejenigen, für die wir uns stark machen, gehen nicht zur Wahl”, lautete die Feststellung von Manfred Sawallich.

Gregor Harzheim, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Rat, meinte zunächst mit einem zufriedenen Lächeln, man könne die Ergebnisse der Kommunalwahl “immer wieder auf der Zunge zergehen lassen”. Er sieht ein “starkes Potential” in seiner Partei. Man werde weiter darauf hinarbeiten, dass die Kindergärten und Grundschulen in den Dörfern erhalten blieben. “Wir sind stolz darauf, dass wir von Anfang an den Gedanken der Offenen Ganztagsschule vorangebracht haben”, sagte Gregor Harzheim. Für die Hauptschulen forderte er ein gemeinsames Konzept für die Stadt Monschau und die Gemeinden Roetgen und Simmerath. “Ein schön saniertes Gebäude hilft nicht”, meinte er im Hinblick auf die Hauptschule Simmerath, “da müssen Kinder rein!”

Gebäudemanagement nötig

Ein Gebäudemanagement sei nötig, davon ist er überzeugt, dann könne man beizeiten Mängel an Bauten feststellen. Für den öffentlichen Nahverkehr müsse man Geld in die Hand nehmen, die Mobilität der Bürger müsse gewährleistet sein.

Aus Eschweiler war Stefan Kämmerling zur Versammlung gekommen; er ist der designierte Landtagskandidat der SPD. Der 33-jährige Finanzfachmann und Mitarbeiter der Sparkasse erläuterte seine Vorstellungen von einem “Wahlkampf mit überzeugenden Ideen”. Voller Energie werde er sich “die Hacken ablaufen und in jeden großen und kleinen Ortsverein gehen”.

Aus der aktiven Fraktionsarbeit ziehen sich zwei Männer zurück, denen Gregor Harzheim herzlich dankte: Robert Velz aus Lammersdorf, der jahrelang in verschiedenen Ausschüssen mitgewirkt hat, und Edgar Titz, langjähriges Ratsmitglied, “bei dem man immer weiß, woran man ist”.

Manfred Sawallich ergriff die Gelegenheit, sich abschließend im Namen aller Genossinnen und Genossen bei Gregor Harzheim noch einmal zu bedanken für seinen “mitreißenden, optimistischen, hervorragend geführten Wahlkampf!” (ale)

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