Stefan Kämmerling im Mützenicher Venn

Stefan Kämmerling im Mützenicher Venn

Im Rahmen seiner „Tatkraft-Tour“ hat Stefan Kämmerling bereits einen Tag in einem Streifenwagen der Polizei und einen Tag auf einer Feuerwehr-Hauptwache absolviert. Am vergangenen Freitag hospitierte er jetzt einen Arbeitstag lang bei der Biologischen Station im Kreis Aachen e.V. Der 33-jährige SPD-Landtagskandidat hatte sich ausdrücklich gewünscht, im Hochmoor im Hohen Venn mitarbeiten zu dürfen.

Für seine „Tatkraft-Tour“ hat Kämmerling unbezahlten Urlaub genommen, um möglichst ganze Arbeitstage bei unterschiedlichsten Arbeitgebern der Region zu verbringen und somit die Arbeitsumstände von Menschen in seinem Wahlkreis besser kennenzulernen.

Gemeinsam mit einem Biologen sowie mehreren Mitarbeitern der Biologischen Station arbeitete Kämmerling mehrere Stunden im „Mützenicher Venn“. Die Fläche wurde vor geraumer Zeit durch die Biologische Station von Fichten befreit und dem Hochmoor zurückgegeben. Die Fichte, welche einmal vom Menschen in die Nordeifel gebracht wurde, ist dort nicht heimisch und damit für die lokale Flora und Fauna nicht nützlich. Die Aufgabe des Landtagskandidaten bestand darin, junge Fichten zu kappen, welche den heimischen Moor-Pflanzen Luft und Licht nehmen.

Kämmerling zu seinen Eindrücken: „Ich zolle dem Arbeitstrupp, bei dem ich mitarbeiten durfte, meinen Respekt. Bei Wintertemperaturen und Schnee im Moor zu arbeiten, ist eine anstrengende Herausforderung.“

Im Sommer wird Stefan Kämmerling sich die Entwicklung des „Mützenicher Venns“ und der seltenen Palsen wieder anschauen, das hat er bereits fest vereinbart. Die Palsen, also die im Permafrost entstandenen ovalen Bodenerhebungen, stellen eine markante Besonderheit dieses schönen Moores dar. An die Arbeit im Moor schlossen sich noch die Besichtigung der Zentrale der Biologischen Station in Stolberg und die Information über deren umfassende Aufgaben in der Region an.

„Ich bin bei meinem Besuch der Biologischen Station auf hochmotivierte und kompetente Menschen getroffen. Hier wird wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig mit Herzblut für unsere Umwelt in der Städteregion gearbeitet. Jeder Euro der öffentlichen Hand ist bei der Biologischen Station mehr als gut angelegt“, zog Kämmerling abschließend ein positives Fazit.

Interessante Informationen über die wichtige Arbeit der Biologischen
Station, finden sie auf ihren ausführlichen Internetseiten: www.bs-aachen.de

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