Vor mehr als einem Jahr befragte ich erneut die Landesregierung zum Stand der Dinge hinsichtlich des Ausbaus der B258 „Monschauer Straße“ zwischen Relais Königsberg und der Autobahnanschlussstelle Aachen-Lichtenbusch. Damals, im April 2018, antwortete Verkehrsminister Wüst für die Landesregierung, dass bisher kein Einvernehmen zwischen der Stadt Aachen und dem Landesbetrieb Straßenbau NRW über das Planungskonzept erzielt werden konnte. Gleichwohl ließ der Minister jedoch auch verlauten, dass die Arbeiten kurzfristig wieder aufgenommen würden und eine umfassende Verkehrsuntersuchung mit Mikrosimulation beauftragt werde, die als Basis für die weiteren Entwurfsarbeiten diesen solle. Laut Landesregierung sollte, Einvernehmen mit der Stadt Aachen vorausgesetzt, im Jahre 2019 ein Vorentwurf zum Abschluss gebracht und das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der B258 dann 2020 eingeleitet werden.

Nachdem die Landesregierung mir 2018 mitgeteilt hat, wie die weiteren Schritte aussehen, war ich guter Dinge. Nun ist das Jahr 2019 fast vorbei und ich nehme dies zum Anlass, mich erneut nach dem aktuellen Stand zu erkundigen. Ich möchte wissen, welche Ergebnisse die Verkehrsuntersuchung hervorbrachte, wie besagter Vorentwurf aussieht und wann denn nun das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden soll. Für mich ist der Ausbau der B258 weiterhin ein wichtiges Thema. Ich glaube fest daran, dass ein mehrspuriger Ausbau für die Menschen in der Nordeifel von großer Bedeutung ist und mit Blick auf Verkehrsentwicklungsprognosen dringend Handlung geboten ist. Ich werde auch weiterhin so lange nachfragen und für den Ausbau werben, bis wir endlich eine ausgebaute B258 befahren können. Die Landesregierung hat nun vier Wochen Zeit, um diese Anfrage zu beantworten.