CDU und FDP haben im Landtag einen finanziellen Rettungsschirm für die Innenstädte abgelehnt. Nun drohen auch in Eschweiler und Stolberg sowie in den Nordeifelkommunen Monschau, Simmerath und Roetgen nachhaltige Schäden der Stadtzentren durch die Corona-Krise. Dadurch fürchte ich einen Rückgang der Lebensqualität und massive Arbeitsplatzverluste. Um das zu verhindern, hätte NRW das von der SPD-Fraktion im Landtag NRW geforderte Eine-Milliarde-Euro Förderprogramm gebraucht. Von diesem Programm hätten Eschweiler und Stolberg jeweils drei Millionen Euro erhalten. Die Nordeifelkommunen hätten von je einer Millionen Euro für die Förderung ihrer Innenstädte profitieren können. Das Geld könne nicht nur für die Innenstädte verwendet werden, sondern auch in andere Stadtteile fließen.

Öffentliche Investitionen in die Innenstädte seien besonders wirksam, um zusätzliche private Investitionen auszulösen. Wichtige Maßnahmen seien sowohl die Unterstützung von Unternehmen, um einen Leerstand abzuwenden, als auch der Kauf und Umbau von leerstehenden Gebäuden. Darüber hinaus spricht sich Stefan Kämmerling für die Förderung des regionalen Onlinehandels, von Konzepten zur Innenstadtentwicklung, von Interessengemeinschaften und von Marketingmaßnahmen aus.

Meine Meinung dazu ist, dass den Zentren unserer Städte und Kommunen mit Nachdruck geholfen werden muss. Unsere Innenstädte waren schon vor Corona in einer schwierigen Lage, genauso wie die in vielen anderen Teilen Nordrhein-Westfalens. Das Land hätte jetzt die Chance gehabt, ein Innenstadt-Rettungspaket aufzulegen, damit die momentane Krise nicht zum endgültigen Todesstoß wird. Leider hat schwarz-gelb diese Möglichkeit für die Städte NRWs verschenkt, indem sie den Antrag der SPD-Fraktion im Landtag NRW abgelehnt haben. Damit setzen CDU und FDP das Überleben der Innenstädte in NRW aufs Spiel.