Pressespiegel

„Stolberg ist mutig und einzigartig“

Nahverkehr Rheinland lobt Vorreiterrolle bei klimagerechter Mobilität . Kathedrale des Fortschritts wird zum Laboratorium.

Der Mensch scheint wirklich ein Gewohnheitstier zu sein. Zumindest der Autofahrer. Am ersten Morgen nach der Eröffnung des neuen Parkhauses am Hauptbahnhof kann man auf den sieben Etagen 26 Autos und zwei Motorroller zählen. Der Ersatzparkplatz an der Probsteistraße ist dagegen ausgenutzt wie man es seit den vergangenen elf Monaten gewohnt ist. Aber Anfang Okotober letzten Jahres dauerte es auch ein paar Tage, bis die Autofahrer diesen Stellplatz verinnerlicht hatten. So wird sich sicherlich dieses neue Parkhaus in den nächsten Tagen zunehmend füllen.

Projekte vorfinanziert

Zumal es auch den Vorteil eines wesentlich kürzeren Fußweges zum „filigranen Laufsteg“ bietet, mit dem die Deutsche Bahn provisorisch ihre Kunden zum Mittelbahnsteig leitet. Kaum ein Teilnehmer bei der Einweihung des neuen kostenfreien P+R-Angebotes ließ es sich nehmen, mit einem kleinen Seitenhieb die Verzögerung der Arbeiten seitens der DB zu würdigen. Denn ursprünglich war geplant, dass der „Skywalk“ inklusive seiner beiden Aufzüge als Überführung der Gleise zwischen dem Mittelbahnsteig und dem neuen Parkhaus zeitgleich fertiggestellt wird. Nach den jüngsten Planungen ist mit einer Vollendung durch die DB erst im Oktober nächsten Jahres zu rechnen.

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2017-09-13T13:29:19+00:00 Mittwoch, 13. September 2017|

Eine besondere Auszeichnung für „Mister THW“

Franz Pastor ist seit 60 Jahren im Technischen Hilfswerk. Bei einer Feierstunde im Rathaus wird auch Arnold Willecke geehrt.

Der Ursprung alles Guten, das folgen sollte, liegt in einem Misserfolg! Am 16. Dezember 1956 wollen die damals noch wenigen Mitglieder der THW-Ortsgruppe Eschweiler, die gut drei Jahre zuvor ins Leben gerufen worden war, im Rahmen einer Übung die Krone einer hohen Pappel niederlegen. Das Vorhaben scheitert jedoch auf Grund der schlechten Witterung. Dann nimmt das Schicksal seinen Lauf: THW-Ausbilder Wilhelm Wynands spricht seinen ehemaligen Mitarbeiter, den Gärtnergesellen Franz Pastor, auf das Problem an. Kurz darauf existiert das Problem nicht mehr. Und Franz Pastor hat eine echte Berufung gefunden. Am 11. Februar 1957 tritt er dem Ortsverband Eschweiler bei. 22 068 Tage, beinahe ebenso viele Brückenbauten sowie unzählige Arbeits-, Übungs- und Einsatzstunden später wird dem „Mister THW“ eine große und vor allem verdiente Ehre zuteil. Im Beisein zahlreicher Weggefährten und Ehrengäste nimmt er am Freitagabend im Eschweiler Rathaus aus den Händen von Dr. Hans-Ingo Schliwienski, THW-Landesbeauftragter für Nordrhein-Westfalen, eine Ehrenurkunde für „60 Jahre Dienst im Namen der Humanität“ entgegen.

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2017-09-13T13:23:15+00:00 Mittwoch, 13. September 2017|

Der Kampf um gutes Personal wird härter

Die Auftragsbücher bei Aurubis in Stolberg sind voll, es gibt viel zu tun. Auch die Suche nach neuen Mitarbeitern ist viel Arbeit.

400 Mitarbeiter. Ein Jahresumsatz von 250 Millionen Euro und einen internationalen Kundenstamm von 400 unterschiedlichen Firmen. Die Zahlen, die Jürgen Jestrabek, Geschäftsführer bei Aurubis in Stolberg, am Donnerstagnachmittag seinen Gästen präsentiert, sind beeindruckend. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling (SPD) hat Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (ebenfalls SPD) dem Betrieb an der Zweifaller Straße einen Besuch abgestattet. Der Hanseat kennt Aurubis gut – denn in Hamburg hat das Unternehmen seinen Stammsitz. Bei einem gemeinsamen Rundgang, an dem auch die Presse teilnehmen durfte, hat sich Scholz aber auch den Stolberger Standort einmal genauer ansehen wollen. Auch, um sich über das Thema Ausbildung zu informieren.

„Wir haben 40 Auszubildende, das ist eine Quote von zehn Prozent“, erklärte Jestrabek. Von diesen Auszubilden würden auch stets mehr als 90 Prozent übernommen. Sieben verschiedene Ausbildungsberufe bietet das Unternehmen in Stolberg an. „Wen wir ausbilden, der bleibt auch in der Regel hier“, ergänzt Robert Spicker, Personalleiter bei Aurubis. Um den Personalbedarf zu decken, reiche die hohe Ausbildungsquote jedoch nicht aus. „Wir stellen immer wieder noch zusätzliches Personal ein“, sagt Spicker.

Kupferwerkstoffe aus Stolberg

Auf dem rund 45 200 Quadratmeter großen Firmengelände werden vor allem Bänder und Drähte aus Kupferwerkstoffen hergestellt. Bei den sogenannten „high performance alloys“ komme es vor allem darauf an, die Leitfähigkeit des Kupfers zu erhalten und gleichzeitig die Festigkeit zu erhöhen.

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2017-05-07T18:57:10+00:00 Sonntag, 7. Mai 2017|

Für soziale Gerechtigkeit und gegen rechts

Klare Ansagen bei Familienfest von IG Metall, IG BCE und SPD am Tag der Arbeit. Buntes Programm und zahlreiche Attraktionen.

Das ganz große Besteck aufgefahren haben die Industriegewerkschaften Metall und Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) und die SPD bei dem großen Familienfest am Tag der Arbeit. Die Organisatoren boten den zahlreichen Besuchern ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm auf dem Stolberger Kaiserplatz, bei dem zum Beispiel die Showtanzgruppe der KG Fidele Bessemskriemer aus Gressenich das Publikum begeisterte. Sehenswert waren auch die Zumba-Demonstration mit Meral Haubrich und die Judo-Show der Hochschulsportgruppe Aachen.

Für gute Stimmung dank Livemusik waren „De Rebelle“ und Carlos zuständig, kühle Getränke, ein Imbisswagen und eine Cafeteria standen auf der kulinarischen Agenda. Besonders viel geboten wurde den jüngeren Besuchern des Familienfests: Eine Hüpfburg, Kinderschminken, ein pittoreskes Karussell und ein Minibagger lockten die Kleinen an, und „Clownerike“ erfreute die Kinder mit einem heiteren Mitmachprogramm.
Strukturwandel

In dem vom stellvertretenden Bürgermeister Patrick Haas moderierten politischen Teil der Veranstaltung sprachen die Redner sich unisono für mehr soziale Gerechtigkeit und gegen rechte Tendenzen aus. Martin Peters, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Stolberg/Eschweiler, betonte, im Strukturwandel, der der Arbeitsgesellschaft in den nächsten Jahren bevorstehe, könne es für die Menschen Sicherheit nur mit sicheren Arbeitsplätzen geben. Um Langzeitarbeitslosen zu helfen, forderte Peters den Ausbau eines sozialen Arbeitsmarkts. „Denn wir bleiben dabei: Es ist besser, Arbeit zu finanzieren als Arbeitslosigkeit!“

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2017-05-03T17:45:20+00:00 Mittwoch, 3. Mai 2017|

Rudi Bertram: „Das geht mir richtig auf den Nerv“

Damit meint er das Thema der verkaufsoffenen Sonntage . NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin spricht auch darüber und besucht eine Firma in Eschweiler.

In voraussichtlich 13 Jahren wird das Kraftwerk Weisweiler stillgelegt. Die Wirtschaftsstruktur in Eschweiler wird sich dadurch verändern – nicht erst in 13 Jahren, sondern längst vorher. Die Stadt Eschweiler kämpft deshalb für sich und für die gesamte Region um Fördermittel des Landes. Vor diesem Hintergrund besuchte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin gestern Eschweiler. Er besichtigte auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling die Bytec Medizintechnik GmbH. Dieses Unternehmen entwickelt und baut medizinische Geräte und gilt als ein Musterbeispiel für erfolgreiche Firmenansiedlung in Eschweiler.

Chinesische Messebauer

Beim Rundgang durch die Entwicklungsabteilung der Bytec, die seit 2011 im Industrie- und Gewerbepark Weisweiler (IGP) ihren Sitz hat, waren einige medizintechnische Geräte unter großen weißen Tüchern versteckt. Manche Auftraggeber haben es gar nicht gern, wenn Details ihrer Planungen oder gar Fotos von den für sie entwickelten Geräten öffentlich würden. Das ist keine übertriebene Geheimniskrämerei, versicherte Paul Willi Coenen, Geschäftsführer der Bytec, dem nordrhein-westfälischen Innenminister. Er habe es schon erlebt, dass bei einer Messe, bei der eines der medizinischen Geräte des Eschweiler Unternehmens gezeigt wurde, eine Gruppe chinesischer Messebesucher versuchte, den Deckel des Geräts zu öffnen, um das Innere zu fotografieren. Der war zum Glück gut verschraubt. Auch die Software der Geräte sei so gesichert, dass man sie nicht einfach auslesen und kopieren könne.

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2017-04-26T12:34:26+00:00 Mittwoch, 26. April 2017|

Noch hat er nicht alle seine Ziele erreicht

Für die SPD tritt Stefan Kämmerling erneut bei den Landtagswahlen an. Kommunal- und Landespolitik will er weiterhin miteinander verbinden.

Zwischen den Plantagen der Familie Hillemacher liegt die kleine Kapelle nahe dem Eschweiler Stadtwald. Von dort aus hat man nicht nur einen einzigartigen Blick über die Felder zwischen Bergrath und Hastenrath, sondern sieht auch das RWE-Kraftwerk in Weisweiler und die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Stadtmitte. Nicht nur zahlreiche Spaziergänger und Radfahrer zieht es täglich zu diesem Aussichts- und Ruhepunkt. Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling fühlt sich dort äußerst wohl. Bereits als Kind habe er dort bei den Spaziergängen mit seinen Eltern die Aussicht genossen. „Die ist unbezahlbar“, sagt der 41-Jährige, der in seiner Freizeit dort gerne mit dem Mountainbike unterwegs ist.

Derzeit steckt Kämmerling „mittendrin im Wahlkampf“. Seit 2012 sitzt er für die Sozialdemokraten im Landtag und tritt auch in diesem Jahr wieder im Wahlkreis Aachen IV, der die Kommunen Eschweiler, Monschau, Roetgen, Simmerath und Stolberg umfasst, an. Mitglied der SPD ist der Inde-städter seit 1998. „Ich komme aus einem sozialdemokratischen Elternhaus. Deshalb war ich der SPD schon immer sehr nah. Ich habe von Kind an mitbekommen, dass die Sozialdemokraten in Eschweiler sich auch um die vermeintlich kleinen Anliegen der Menschen gekümmert haben. Ich konnte mir gut vorstellen, daran mitzuwirken“, sagt er.

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2017-04-25T16:21:58+00:00 Dienstag, 25. April 2017|

Hoffen auf zweite Verzinnungsanlage

Arbeitsminister Rainer Schmeltzer bei KMD. Das Joint Venture will profitieren vom boomenden Markt für Steckverbindungen.

„Beziehen sie möglichst wenig Kupfer aus den Minen, sondern besser aus Lünen“: Für Rainer Schmeltzer ist Kupfer kein Buch mit sieben Siegeln. Der NRW-Arbeitsminister stammt aus der größten Stadt des Kreises Unna, wo die Aurubis AG das weltweit größte Werk zum Kupferrecycling betreibt. Aber nicht deren Stolberger Standort an der Zweifaller Straße, wo der Hamburger Konzern Bänder, Folien und Profildrähte produziert, ist an diesem Tag das Ziel des Sozialdemokraten, sondern gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling, dem Europaparlamentarier Arnd Kohn und weiteren Parteigenossen besucht Schmeltzer das älteste Messingwerk der Welt – heute mit Sitz an der Kupfermeisterstraße.

Bis ins Jahr 1575 zurück führen die Wurzeln der früheren Stolberger Metallwerke, die heute nicht nur unter dem Namen KMD Connectors firmieren, sondern auch das erste deutsch-chinesische Joint Venture der Kupferstadt sind. „Es hat sich sehr gut entwickelt“, sagt Geschäftsführer Martin Thiel.

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2017-04-20T00:05:21+00:00 Dienstag, 11. April 2017|

Der Innenminister besucht den THW-Nachwuchs

Die Jugend des Technischen Hilfswerks demonstriert unter anderem den Bau eines Hochwasserstegs. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen.

„Man kann denjenigen nicht genug danken, die ihre Freizeit opfern, um im Notfall für die Gemeinschaft da zu sein“, so NRW-Innenminister Ralf Jäger, der während seines Besuches in der Indestadt am vergangenen Freitag, auch beim Technischen Hilfswerk (THW) am Florianweg vorbeischaute.

Dort beobachtete er erst einmal gemeinsam mit Bürgermeister Rudi Bertram und dem Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling, wie die THW-Jugend begann, einen Hochwassersteg zu bauen. Dieser erlaubt es Bürgern und Einsatzkräften im Falle eines Hochwassers, dieses im Notfall trockenen Fußes zu überqueren.

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2017-04-19T22:43:05+00:00 Mittwoch, 29. März 2017|

Mit sieben Neuen in spannendes Restjahr

Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Monschau . Paul Sorge neuer 2. Vorsitzender. Bürger sollen Schlaglochfotos machen.

Die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz hat auch beim SPD-Ortsverein Monschau eine gewisse Euphorie ausgelöst. Der 1. Vorsitzende Georg Alt vermeldete bei der Mitgliederversammlung im Hotel Jägersruh in Konzen, dass in diesem Jahr sieben neue Parteifreunde gewonnen werden konnten. Der Ortsverein zählt somit nach aktuellem Stand 65 Mitglieder.

Alt, der auch den Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling, den Unterbezirks- und Städteregionstags-Fraktionsvorsitzenden Martin Peters sowie Stefan Kaever vom Simmerather Ortsverein begrüßen konnte, lobte sein Vorstandsteam, das sich in den harmonischen Sitzungen konstruktiv mit politischen Themen auseinandersetzen würde. Er bat um zahlreiches Erscheinen bei der Narzissenwanderung (23. April) und beim Grill- und Sommerfest (8. Juli). Zu den anstehenden Landtags- und Bundestagswahlen wird der Ortsverein Infostände errichten.
Politik wieder interessanter

Durch den „Schulz-Effekt“ hat die SPD nach Ansicht von Martin Peters einen enormen Zulauf erhalten. „Der Wille, in der Politik mitzuwirken, wird spürbar größer. Die Umfragewerte für die SPD sind gut und stabil, so dass wir optimistisch in die nahe Zukunft blicken können“, betonte er.

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2017-03-30T14:07:32+00:00 Montag, 27. März 2017|

Roetgens SPD wartet noch auf mehr vom “Hoch Schulz“

Genossen registrieren bisher nur drei neue Mitglieder. Zuversicht aber spürbar. Janine Köster weiter führende Kraft im Ortsverein.

Die SPD schwebt derzeit auf Wolke sieben aufgrund von steigenden Umfragewerte auf landes- und Bundesebene, die mit dem neuen SPD-Spitzenmann (Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat) aus Würselen, Martin Schulz, in Verbindung gebracht werden. Bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Roetgen, Rott und Mulartshütte im Eifelkeller der Roetgen-Therme war deutliche Zuversicht zu verspüren, nur scheint das „Hoch Schulz“ hier noch nicht ganz angekommen zu sein. „Wir haben seit Januar drei neue Mitglieder in unseren Reihen aufnehmen können“, so Vorsitzende Janine Köster in ihrem Jahresbericht.

Die alte und neue Vorsitzende hieß den Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling, den Unterbezirksvorsitzenden der Städteregion Aachen, Martin Peters, die Bundestagskandidatin Claudia Moll (Eschweiler) und Roetgens Bürgermeister Jorma Klauss willkommen. „Leider ist meine Bewerbung um die Bundestagskandidatur gescheitert“, bedauerte Janine Köster, sie und Moll seien zwischenzeitlich „gute Freundinnen“ geworden, die sich gegenseitig unterstützen wollen.

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2017-03-30T14:07:32+00:00 Montag, 27. März 2017|