Die SPD-Landtagsfraktion hatte in der vergangenen Woche zu einem Arbeitnehmerempfang in den Düsseldorfer Landtag eingeladen. Rund 350 Betriebs- und Personalräte aus dem ganzen Land waren der Einladung ihrer SPD-Abgeordneten gefolgt, um mit ihnen darüber zu diskutieren, was zu tun ist, damit „Arbeit 4.0“ – die Digitalisierung der Arbeitswelt – zu einer echten Chance für alle Menschen in Nordrhein-Westfalen wird.

Auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling hin haben Michael Gaugel (stellv. Betriebsratsvorsitzender Albert Hoffmann GmbH, Eschweiler) , Heiner Boßer (Betriebsrat Berzelius Stolberg GmbH), Dietmar Krauthausen, (Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter RWE Power AG, Kraftwerk Weisweiler), Thomas Schlick (Betriebsratsvorsitzender KMD Connectors Stolberg GmbH) Burghard Teichert (Betriebsratsvorsitzender Elektrowerk Weis-weiler GmbH) und Ralf Radmacher (Gewerkschaftssekretär IG Metall Stolberg) an dem Arbeitnehmerempfang teilgenommen.

Nach der Begrüßung durch den SPD-Fraktionsvorsitzenden Norbert Römer und einem Grußwort von Andreas Meyer-Laube, Landesvorsitzender des DGB, hielt Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles zum Thema „Arbeit 4.0“ die Hauptrede.

„Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und steht für uns in der langen und guten Tradition des intensiven Austauschs mit den organisierten Arbeitnehmervertretern“, so Stefan Kämmerling. „Die Digitalisierung ist eine große Chance, aber auch eine große Herausforderung – auch für die Unternehmen und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserer Region.“

Die SPD-Landtagsfraktion hat zum Thema „Arbeit 4.0“ ein Thesenpapier entwickelt, das die Chancen betont, ohne die Risiken zu verschweigen. „Es geht darum, Sicherheit zu schaffen und die sozialen Sicherungssystem an neue Beschäftigungsformenanzupassen“, stellt Stefan Kämmerling fest. „Prekäre Beschäftigung muss vermieden und wo sie bereits entstanden ist, bekämpft werden.“

Thesenpapier der SPD-Landtagsfraktion