SPD-Landtagskandidat Stefan Kämmerling bei der Politikwerkstatt in Monschau

SPD-Landtagskandidat Stefan Kämmerling bei der Politikwerkstatt in Monschau

SPD-Landtagskandidat gibt Antworten auf Fragen zu Themen vor Ort

Kommunale Fragestellungen sind für viele Bürgerinnen und Bürger ein wichtiges Thema – oft noch wichtiger als bundes- oder landespolitische Themen. Das weiß auch SPD-Landtagskandidat Stefan Kämmerling. Oft sind es die gerade die Probleme vor Ort, für die die Menschen in den Lösungsmöglichkeiten seitens der verantwortlichen Politiker erwarten. Kämmerling möchte von diesen Problemen erfahren, dazu lernen, handeln. Aus diesem Grund führt er derzeit sogenannte Politikwerkstätten in allen Kommunen seines Wahlkreises durch – drei davon in der Nordeifel. „Lokale Herausforderungen, lokale Antworten“ lautet das Motto. Auftakt der Veranstaltungsreihe war an diesem Dienstag in Monschau.

Ganz bewusst stellte Kämmerling dabei nicht das Landeswahlprogamm seiner Partei in den Vordergrund, sondern setzte den Schwerpunkt auf das, was die Menschen in der Stadt Monschau bewegt: Gemeinsam mit Bürgern und der SPD-Basis diskutierte der 33-jährige Bankkaufmann gut zwei Stunden lang über ihre ganz persönlichen Problemstellungen vor Ort und ihre Erwartungen an ihn als möglicher Landtagsabgeordneter.

„Die Landtagskandidatur für meinen Wahlkreis habe ich von Beginn an mit einer grundsätzlichen Aussage verbunden: Die Menschen wählen uns nicht nur, weil wir die richtigen Lösungen für NRW haben, sondern die Menschen erwarten von uns auch und vor allem Antworten auf die Problemstellungen vor Ort“, erklärte Stefan Kämmerling das Ziel seiner Politikwerkstatt.

Auch wenn die dringend notwendige DSL-Anbindung aller Monschauer Orte kein direktes Landesthema ist, versprach Kämmerling, auf allen Ebenen dafür zu sensibilisieren. Gleichzeitig gab Kämmerling ein klares Bekenntnis zum Simmerather Krankenhaus ab, das ein Segen für die Nordeifel sei. Allerdings, so Kämmerling: “Ich verstehe nicht, wieso es bisher gelingt, die Verantwortung des Landes bei diesem Thema komplett aus der Diskussion herauszuhalten.”

Das Thema “Straßenanbindung” an das Oberzentrum Aachen brennt bei den Monschauern. Kämmerling will die Probleme, die besonders im Berufsverkehr vorhanden sind, mit intelligenter Verkehrsleitung angehen, das heißt konkret: morgens mehrspurig Richtung Aachen, abends mehrspurig Richtung Nordeifel. „Das bekommt man mit einer intelligenten Lösung hin“, ist sich der SPD-Landtagskandidat sicher.

Deutlich sprachen sich alle Anwesenden gegen einen Waldverkauf zur Haushaltskonsolidierung aus. Damit versündige man sich an kommenden Generationen. Zum Thema wurde auch das Wasserverbandsgesetz. Kämmerling hält wenig davon, dass jeweils Mittel aus dem Landehaushalt zur Kompensation der hohen Abwasserpreise eingesetzt werden, weil man dann punktuell und immer wieder abhängig vom „Good will“ des Landes und der Situation des Landeshaushaltes sei. „Es muss ein Solidaritätsmodell für Wassereinzugsgebiete und Regionen mit topografischen Besonderheiten geben“, forderte der Landtagskandidat.

Stefan Kämmerling freute sich über den gelungenen Abend in Monschau: „Mein Ziel, die Bürger auf Augenhöhe bei ihren lokalen Problemen abzuholen, habe ich erreicht. Das, was ich heute erfahren und dazu gelernt habe, nehme ich gerne mit“.

Auch die Bürger der Gemeinden Roetgen und Simmerath haben noch die Gelegenheit, Stefan Kämmerling ihre örtlichen Probleme mitzuteilen: am Dienstag, 30. März, in Roetgen („Brander Stübchen“, Wilhelmstraße 23) und am Mittwoch, 7. April, in Simmerath („Hotel zur Post“, Hauptstraße 67), jeweils um 19 Uhr.

Fotos zur Politikwerkstatt in Monschau:

http://www.flickr.com/photos/stefankaemmerling/sets/72157623513844991/

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