SPD-Landtagskandidat Stefan Kämmerling verspricht bei seiner Politikwerkstatt Unterstützung bei verkehrsberuhigenden Maßnahmen

Ein hohes Verkehrsaufkommen, zu wenige Tempo-30-Zonen sowie stark belastete Ortsdurchfahren – das waren die Hauptpunkte, die die Bürgerinnen und Bürger aus Stolbergs Süden bei der dritten und damit letzten Politikwerkstatt von Stefan Kämmerling in der Kupferstadt ansprachen. Der SPD-Landtagskandidat hatte die Politikwerkstätten unter dem Motto „Lokale Herausforderungen, lokale Antworten“ in allen Kommunen seines Wahlkreises durchgeführt, um sich vor Ort über die lokalen Probleme zu informieren – mit Erfolg: Etwa 25 Anwesende, darunter nicht nur die SPD-Basis, sondern auch parteilose Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Stadtteile, schilderten Kämmerling jetzt in Mausbach, wo ihnen auf örtlicher Ebene der Schuh drückt.

Peter Jussen, Vorsitzender des SPD-Otsverein Stolberg-Süd, freute sich über die Veranstaltung, deren Schwerpunkt ganz klar auf dem lag, was die Menschen in der Kupferstadt bewegt. Nur am Rande kam die Diskussion dabei auf das Landeswahlprogramm der SPD zu sprechen. Wichtigstes Thema bei der Politikwerkstatt in Stolbergs Süden: die Verkehrssituation. Aufgrund des teilweise sehr hohen Verkehrsaufkommens und der damit verbundenen Gefahren und Geräuschbelästigungen wünschen sich die Stolberger von Kämmerling Unterstützung bei der Durchsetzung von Tempo-30-Zonen innerorts. Auch seien die Ortsdurchfahrten Gressenich, Werth und Mausbach besonders durch ein hohes Lkw-Aufkommen stark belastet. Forderungen nach einer Ortsumgehung wurden daher laut.

Gleichzeitig wurde seitens der Anwesenden ein Kreisverkehr für den Unfallschwerpunkt am „Nachtigällchen“ gefordert. Wie dringlich dies sei, zeigte ein Blick in die Historie: Bereits vor 30 Jahren hatten Anwohner einen Kreisverkehr für die Kreuzung angesprochen. Außerdem gab es in der Vergangenheit Bürgerbefragungen in den betroffenen Stadtteilen. Aber: „Keine Bewegung aus dem Land“, kritisierten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger. Auch waren sich alle Anwesenden einig darüber, dass der zweite Bauabschnitt der L 238n längst hätte fertig gestellt sein müssen.

Bildung war ebenfalls ein wichtiges Thema bei der Politikwerkstatt. Stefan Kämmerling will sich für eine Gesamtschule in Stolberg stark machen. „Es kann nicht im Sinne der Schüler und der Stadt Stolberg sein, dass 100 bis 120 Jugendliche jedes Schuljahr andere Schulen in anderen Städten besuchen müssen“, so der Landtagskandidat der SPD. Außerdem wird Kämmerling sich im Falle seiner Wahl für mehr Finanzmittel für die qualifizierte Nachmittagsbetreuung in der Offenen Ganztagsgrundschule einsetzen, die er als „ein Erfolgsmodell“ bezeichnete.

Nach den drei Politikwerkstätten in Stolberg blickte Kämmerling zufrieden auf seine Veranstaltungsreihe zurück: „Die Ziele der Politikwerkstätten haben sich voll und ganz erfüllt: Auf Augenhöhe zuhören, erfahren, dazu lernen – das wollte ich und das haben die Bürgerinnen und Bürger mir mit ihrer Zeit, ihrer Bereitschaft und ihrem aktiven Mittun ermöglicht“.