Zur Entscheidung der Gesellschafter-Versammlung der Trianel das geplante Pumpspeicherkraftwerk am Rursee nicht zu bauen, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling:

“Heute ist die Chance auf die größte Investition in der Geschichte der Nordeifel gescheitert. Ohne öffentliche Mittel wollte Trianel 700 Mio. Euro in unserer Region investieren.

Das hätte für die klammen Kommunen bedeutende Gewerbesteuereinnahmen generiert und nicht zuletzt eine Menge sichere Arbeitsplätze geschaffen.

Mit der Abstimmung im Landtag gegen einen Antrag der Fraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen am vergangenen Donnerstag haben die Abgeordneten von CDU und FDP dem Projekt den Todesstoß versetzt, nachdem dies bereits im Regionalrat vorbereitet worden war.

Ein Investor braucht auf politischer Seite verlässliche Partner. Die hatte er bei CDU und FDP weder im Regionalrat, noch im Landtag.

Das ist ein schlechter Tag für die Nordeifel und unsere Region.”