Andrea Nahles besuchte jetzt vor dem Hintergrund der laufenden Tätigkeit der sogenannten „Strukturwandelkommission“ das Rheinische Revier und diskutierte zunächst mit Betriebsratsvorsitzenden der Tagebaue und Kraftwerke sowie mit dem Gesamtbetriebsrat von RWE Power über einen geordneten Strukturwandel in unserer Region.

Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling nahm an der Gesprächsrunde teil und beschreibt: „Der Besuch von Andrea Nahles hat deutlich gemacht: Die SPD erkennt die Bedeutung der Braunkohle für unsere Region und den Wirtschaftsstandort Deutschland und will deshalb den Strukturwandel mit Bedacht gestalten. Wir alle erinnern uns: Armin Laschet war im Rahmen der Jamaika-Verhandlungen bereit, NRW zu verkaufen und 7 Gigawatt Kohlekraftverstromung umgehend vom Netz zu nehmen. Das hätte Strukturbrüche ungeahnten Ausmaßes zur Folge gehabt und das schnelle Aus zahlreicher Kraftwerke im Rheinischen Revier und deren Arbeitsplätze bedeutet.“

Nochmal wurde klar kommuniziert, dass RWE als Konzern bereits konkrete Pläne für den Ausstieg aus der Braunkohle verfolgt. Ausstiegsszenarien werden bereits umgesetzt – so soll bis 2030 der CO2-Ausstoß um 50 Prozent reduziert werden, was unter anderem durch die Auskohlung des Tagebaus Inden und viele weitere Maßnahmen erreicht wird.

Stefan Kämmerling ergänzt: „Ich freue mich, dass Andrea Nahles als Partei- und Fraktionsvorsitzende und Olaf Scholz als Finanzminister und Vizekanzler das Thema Strukturwandel innerhalb der SPD zur Chefsache erklärt haben. Gemeinsam muss es uns gelingen, weiterhin jederzeit verlässlich Strom liefern zu können und Industriearbeitsplätze in unserer Region zu erhalten. Dabei irritiert, dass die CDU-Seite vollkommen abgetaucht ist.“