NRW-Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger zu Besuch in Kalterherberg

NRW-Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger zu Besuch in Kalterherberg

Monschau. „Wir wollen hier vor Ort bleiben“, unterstrich Bernd Kreutz, Mitinhaber der Spedition Hermanns & Kreutz aus Kalterherberg, jetzt im Beisein von Harry Voigtsberger, NRW-Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen Wohnen und Verkehr sein Bekenntnis zum Standort Kalterherberg. Und der erfolgreiche Unternehmer schob direkt seine Wunschliste an den Minister hinterher: „Wir brauchen eine bessere Anbindung an die Autobahn Lichtenbusch und wir brauchen eine einheitliche Regelung des Nachtfahrverbotes.“

„Wettbewerbsverzerrung“

Es könne nicht sein, so Bernd Kreutz, dass seine Lkw-Flotte sonntags erst um 22 Uhr starten dürfen, während nur wenige Kilometer weiter im Kreis Euskirchen schon am Sonntag um 10 Uhr morgens die Laster rollen. „Das ist Wettbewerbsverzerrung“, so der Spediteur.

Und er wehrte sich auch gegen den von der Stadt Aachen zurückgefahrenen Ausbau der B 258 zwischen Roetgen und Lichtenbusch: „Eine gute Anbindung an Aachen ist nicht nur in unserem Interesse. Man kann die Nordeifel nicht einfach vom Oberzentrum Aachen abschneiden.“

Minister Harry Voigtsberger stattete kürzlich dem Logistikunternehmen in der Kalterherberger Arnoldystraße auf Einladung des stellvertretenden SPD-Unterbezirksvorsitzenden und Landtagskandidaten Stefan Kämmerling kürzlich einen Besuch ab. Er konnte sich vor Ort ein Bild von der Wirtschaftskraft des Unternehmens machen, das einen Jahresumsatz von rund 30 Millionen Euro erwirtschaftet und zu den großen Arbeitgebern im hiesigen Raum zählt, machen.

„Mittelständler sind ein Schatz für die Region. Und NRW ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort, aber nur mit einer funktionierenden Logistik“, lobte Harry Voigtsberger.

35 Auszubildende

Der Minister zeigte sich besonders erfreut, dass zurzeit 35 Auszubildende bei Hermanns & Kreutz in den unterschiedlichsten Berufen, vom Berufskraftfahrer bis zum Speditionskaufmann, eine Ausbildung machen: „Der Mittelstand hält und bietet Arbeitsplätze auch in den ländlichen Regionen“.

Im Anschluss an die Betriebsbesichtigung stellten Minister Voigstberger und Stefan Kämmerling sich den Fragen und der Diskussion mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern. (km)