Beiträge mit dem Schlagwort Stolberg
7. Mai. 2012
Martin Schulz an der „Quelle“ des Euros
Der EU-Parlamentspräsident besichtigt die Firma Schwermetall. Das Filetstück in einer langen Wertschöpfungskette. Probleme vor Ort erkundet.
Stolberg. Der Euro war der stetige Begleiter von Martin Schulz an diesem Mittag in Breinigerberg. Das lag zum einen an der von ihm geäußerten Befürchtung, dass die nächsten Tage im Falle einer Wahl von François Hollande zum französischen Präsidenten von spekulativen Turbulenzen an den Finanzmärkten geprägt sein könnten. Doch die Berührungspunkte waren nicht nur gedanklicher Art, ist doch die Firma Schwermetall wesentlich an der Münzproduktion für die europäische Währung beteiligt und somit eine der „Quellen“ des Euros. Das setzte dann selbst den EU-Parlamentspräsidenten in Erstaunen, der zwar in Begleitung des Genossen und Landtagskandidaten Stefan Kämmerling angereist, aber nach eigener Aussage dennoch in erster Linie zum Lernen gekommen war.
7. Mai. 2012
Land will ein Anwalt der kommunalen Interessen sein
Das Stärkungspaket „ist spannend für alle“. SPD-Vize Marc Herter: Kreisumlagen sollen genehmigungspflichtig werden.
Stolberg. „Spannend für alle“, darin sind sich Bürgermeister Ferdi Gatzweiler, der stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Marc Herter und Landtagskandidat Stefan Kämmerling einig, sei das Stärkungspaket Stadtfinanzen, denn erstmals sehe sich eine Landesregierung gefordert, den finanziell besonders gebeutelten Kommunen mit einer Finanzspritze von insgesamt 3,5 Milliarden Euro innerhalb von zehn Jahren unter die Arme zu greifen und sie andererseits zum Haushaltsausgleich und zur Rückführung des Dispo-Kredits auf Null zu zwingen. Um auch danach eine solide Finanzwirtschaft führen zu können, wolle die SPD mit weiteren Gesetzesinitiativen helfen, so Herter.
3. Mai. 2012
Politik mit Volksfeststimmung gewürzt
SPD, IG Metall und IG BCE verleihen ihren Forderungen Ausdruck. Buntes Programm bei Familienfest findet viele Besucher.
Stolberg. Traditionell haben die Veranstalter des großen Familienfestes auf dem Kaiserplatz die Bühne auch genutzt, um ihren politischen Forderungen Ausdruck zu verleihen. Nach Grußworten von Bürgermeister Ferdi Gatzweiler sprach sich der SPD-Landtagskandidat Stefan Kämmerling für „gerechte Arbeit und gerechte Löhne“ aus und fügte sich damit inhaltlich in die Reihe der Redner der Gewerkschaften ein. Helmut Wirtz, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Stolberg/Eschweiler, betonte, die Löhne müssten steigen, damit „wir alle mit unseren Ausgaben die Konjunktur ankurbeln können“. Es sei an den Gewerkschaften, den Druck dahingehend zu erhöhen. „Auch in Stolberg wird es zu Warnstreiks kommen“, erklärte Wirtz.
Die Vorsitzende des Ortsjugendausschusses der IG Metall, Nadine Römer, schloss sich an und plädierte deutlich für faire Leiharbeit und unbefristete Übernahme von Auszubildenden. Damit korrespondierte die Ansprache von Peter Alt, stellvertretender Vorsitzender der Ortsgruppe der IG BCE. „Junge Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen können keine Familien ernähren“, sagte Alt und forderte, dem demografischen Wandel auch in der Arbeitswelt Rechnung zu tragen: „Wir brauchen sichere Perspektiven für die Jungen, und die Älteren sollten Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren können – hier muss es ,Entlastungen statt Entlassungen‘ heißen.“
3. Mai. 2012
Schnell zu einem Landeshaushalt
Kämmerling plädiert für zügige Erstattung der städtischen Vorleistungen
Stolberg. Das Fehlen eines Landeshaushaltes, dessen Scheitern im Landtag zu den Neuwahlen am 13. Mai führte, ist die Ursache für eine mangelnde Handlungsfähigkeit des Landesbetriebs Straßenbau. Er hat keinen Zugriff auf ein Budget zum Bau eines Regenrückhaltebeckens im Vorgriff auf die Errichtung des Kreisverkehrs Nachtigällchen, den die Stadt mit Unterstützung des Unternehmens Leoni-Kerpen dem Land vorfinanziert.
SPD-Kandidat Stefan Kämmerling sicherte Vertretern des SPD-Ortsvereins Nord-Süd bei einem Ortstermin zu, sich im Falle eines Einzugs in den Landtag für eine schnelle Regierungsbildung und Verabschiedung eines Haushaltes einzusetzen. „Ich kämpfe dabei für Rot-Grün“, sagte Kämmerling, der darüber hinaus auch für eine zügige Erstattung der Vorfinanzierung an die Stadt eintreten wolle.
27. Jan. 2012
Land gibt 480.717,00 Euro für Kita-Ausbau in der Kupferstadt
„Die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Platz für die ein- und zweijährigen Kinder in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege zum 1. August 2013 rückt immer näher. Dies bedeutet für alle Beteiligten eine enorme Herausforderung. Mit dem Haushaltsentwurf 2012 des Landes erhöht die rot-grüne Landesregierung die Planungs- und Finanzierungssicherheit für den Ausbau von Kitaplätzen für die Unterdreijährigen auch in Stolberg. In den Jahren 2012 und 2013 kann Stolberg insgesamt mit 480.717,00 Euro aus Landes- und Bundesmitteln rechnen“, erklärte heute der SPD-Politiker Stefan Kämmerling, der 2010 in Stolberg für den Landtag angetreten war.
Die rot-grüne Koalition halte damit Wort: „Nordrhein-Westfalen hat den Kommunen mit dem Landesprogramm für den Kita-Ausbau bereits in den beiden vergangenen Jahren kräftig unter die Arme gegriffen und setzt das verlässlich fort.“
26. Apr. 2010
Internationales Kinderfest des Deutsch -Türkischen Kulturvereins
Strahlender Sonnenschein, türkische Spezialitäten – süß und herzhaft – und ein buntes Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt, das waren die Rahmenbedingungen für das rundum gelungene Internationale Kinderfest des Deutsch -Türkischen Kulturvereins auf dem Mühlener Markt am vergangenen Samstag.
Der Stolberger Bürgermeister Ferdi Gatzweiler und SPD-Landtagskandidat Stefan Kämmerling wurden als Gäste vom Zauberer mit in das Kinderprogramm “eingebunden”. Eine schöne Gelegenheit in frühsommerlicher Atmosphäre gute Gespräche zu führen und die Beziehungen zu vertiefen.
22. Apr. 2010
Umstritten: Tempo 30 in Ortsdurchfahrten
Wir zitieren die Stolberger Nachrichten vom 22.04.2010:
Themencheck zur Landtagswahl
Der Auto- und Lkw-Verkehr sorgt immer wieder für reichlich Diskussionsstoff. Anwohner klagen über starken Durchgangsverkehr, Fußgänger und Familien mit Kindern wünschen sich häufig eine Ausweitung von Tempo 30-Zonen.
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