Durchbruch bei der Eisenbahnüberführung Feldenendstraße: Aufweitung im Jahr 2016

Eng und dunkel: Der Tunnel unter der Eisenbahnüberführung Feldenendstraße. Ab 2016 soll damit Schluss sein - die Widerlager zurückgebaut werden.

Eng und dunkel: Der Tunnel unter der Eisenbahnüberführung Feldenendstraße. Ab 2016 soll damit Schluss sein – die Widerlager zurückgebaut werden.

Gemeinsame Erklärung des Ratsmitglieds Peter Gartzen (SPD) und des Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling (SPD) zum Durchbruch bei den Bemühungen um eine Aufweitung der Eisenbahnüberführung Feldenendstraße in Eschweiler-Bergrath.

„Die Eisenbahnüberführung Feldenendstraße stellt seit Jahrzehnten eine Einschränkung der Lebensqualität vor Ort dar. Zwei Fahrzeuge können nicht gleichzeitig passieren und ein Fußgängerweg ist überhaupt nicht vorhanden. Nicht zuletzt in dunklen Jahreszeiten fühlen sich insbesondere schwächere Verkehrsteilnehmer hier nicht sicher. Die Eisenbahnüberführung war abgängig und wurde im Jahr 2009 von der Deutschen Bahn erneuert. Getragen wird die neue Überführung von Bohrpfählen, die hinter den alten Widerlagern erstellt wurden. An der Spurbreite änderte dies jedoch nichts, die alten Widerlager wurden nicht zurückgebaut und behindern bis heute ohne statische Notwendigkeit die Mobilität der Menschen in Bergrath“, so Gartzen und Kämmerling.

Damit soll ab 2016 Schluss sein.

Peter Gartzen: „Insbesondere für die Menschen in Bergrath ist die Aufweitung ein großer Gewinn. Mich freut, dass hier speziell für schwächere Verkehrsteilnehmer ein ordentliches Mehr an Sicherheit geschaffen wird. Darauf hat Bergrath schon viel zu lange warten müssen.“

Peter Gartzen: „Insbesondere für die Menschen in Bergrath ist die Aufweitung ein großer Gewinn. Mich freut, dass hier speziell für schwächere Verkehrsteilnehmer ein ordentliches Mehr an Sicherheit geschaffen wird. Darauf hat Bergrath schon viel zu lange warten müssen.“

„Ich freue mich über diesen Erfolg, der von allen Beteiligten gemeinsam möglich gemacht wird. Die Aufweitung ist gut für Bergrath und für Eschweiler insgesamt. Ich danke der Stadtverwaltung Eschweiler für die ergebnisorientierte und nachhaltige Arbeit an dem Vorhaben und ich danke dem DB-Konzernbevollmächtigten Reiner Latsch für seine große Unterstützung und seinen persönlichen Einsatz.“

Stefan Kämmerling MdL: „Ich freue mich über diesen Erfolg, der von allen Beteiligten gemeinsam möglich gemacht wird. Die Aufweitung ist gut für Bergrath und für Eschweiler insgesamt. Ich danke der Stadtverwaltung Eschweiler für die ergebnisorientierte und nachhaltige Arbeit an dem Vorhaben und ich danke dem DB-Konzernbevollmächtigten Reiner Latsch für seine große Unterstützung und seinen persönlichen Einsatz.“

Auf Initiative von Ratsmitglied Peter Gartzen beschäftigte sich seit dem Jahr 2013 der Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling mit der Aufweitung. Im Februar 2014 trafen im Landtag Nordrhein-Westfalen Gartzen und Kämmerling, sowie der Erste und Technische Beigeordnete der Stadt Eschweiler – Hermann Gödde mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für das Land Nordrhein-Westfalen – Reiner Latsch zusammen. Es folgten Bewertungen der DB Netz AG, Planungen der Stadt Eschweiler und ein Gutachten zur Umsetzbarkeit des Rückbaus der alten Widerlager wurde erforderlich.

2014 und 2015 fanden in Düsseldorf weitere Gespräche zwischen Kämmerling und Latsch statt. Eine im städtischen Haushaltsplan 2014 veranschlagte Haushaltsposition von 170.000,00 EUR wurde im Wege der Ermächtigungsübertragung in das Haushaltsjahr 2015 übertragen und steht dort haushaltsrechtlich für die Aufweitung zur Verfügung. DB Netz AG und Stadtverwaltung Eschweiler haben in den vergangenen Monaten an der notwendigen Kreuzungsvereinbarung gemäß Eisenbahnkreuzungsgesetz (EKrG) gearbeitet. Diese befindet sich derzeit in der Endabstimmung und ihr soll noch im Jahr 2015 durch die Ausschussgremien des Stadtrates die Zustimmung erteilt werden. Im Anschluss hieran kann unmittelbar die Baudurchführungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn geschlossen werden. Bei optimalem Verlauf ist laut Gartzen und Kämmerling eine Vergabe noch im Jahr 2015 und ein Baubeginn im ersten Halbjahr 2016 realistisch.

2017-03-30T14:07:38+00:00 Dienstag, 4. August 2015|

Ein Kommentar

  1. Lothar Brehmen 7. August 2015 um 23:56 Uhr

    Diese Eisenbahnüberführung ist vor 2-3 Jahren mit eine „Neuen“ Brücke von der Bahn ausgestattet worden, diese Brücke hat eine ausreichende Breite auch für Fußgängerwege, warum konnte man damals nicht einfach die Breite übernehmen und die Straße anpassen, anstatt die alte Mauer wieder zu befestigen? Jetzt koste es nur wieder richtig Geld, kann man nicht mal bei Zeiten ein bisschen mitdenken?

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