Der Schulweg soll sicherer werden

Nach der Antragsstellung im Jahr 2014 für eine Querungshilfe über die Eifelstraße in Höhe des Ostpreußenwegs wird diese nun offiziell eingeweiht. Viele Bürger nutzen den Weg an dieser Stelle.

Drei Jahre sind seit der Antragstellung für eine Querungshilfe für Fußgänger an der Eifelstraße in Höhe des Ostpreußenwegs vergangen. Der Ortsverein Süd der indestädtischen Sozialdemokraten, dessen stellvertretender Vorsitzender Peter Gartzen den Antrag im Februar 2014 nach einer Ortsbegehung an der Landesstraße L11 aufgrund der gefährlichen Verkehrssituation für Fußgänger und Radfahrer gestellt hatte, hatte für den vergangenen Samstag zur feierlichen Eröffnung und Segnung durch Pfarrer Marian Jahnke eingeladen. Die Gäste drückten ihre Freude über die neue Querungshilfe aus, die nun gerade den Volkenrather Kindern einen sichereren Schulweg nach Bohl ermöglichen soll.

Zudem nutzen viele Anwohner die kleine Brücke an der neuen Verkehrsinsel, um zu dem nahe gelegenen Supermarkt zu gelangen. Die lange Wartezeit auf die von vielen Bürgern schon lange geforderte Querungshilfe erklärte der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling unter anderem mit der Haushaltssperre in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2014. Aufgrund dieser habe noch keine Kostenübernahmeerklärung an die Stadt Eschweiler erfolgen können, so dass die Vergabe des Planungsauftrages erst einmal gestoppt wurde. Erst im Mai 2015 sei vom Landesbetrieb Straßenbau NRW die Mitteilung gekommen, dass die Mittel freigegeben seien.

Von den Gesamtkosten von rund 163 000 Euro übernahm rund 117 000 Euro der Landesbetrieb, während von der Stadt Eschweiler rund 46 000 Euro zugesteuert wurden. Im November des vergangenen Jahres begannen dann die Baumaßnahmen für den nun fertiggestellten Fußgängerüberweg.

(Quelle: Eschweiler Nachrichten / Eschweiler Zeitung vom 25.03.2017; Bericht von Timo Müller)

2017-03-27T10:24:55+00:00 Montag, 27. März 2017|