Pressespiegel

Auszeichnung für die “Callas“

Was für eine Ehre für die „Bläck Fööss“. Die formidable Mundartband aus der Domstadt am Rhein erhielt am Dienstag im Plenarsaal des NRW-Landtags in Düsseldorf gemeinsam mit keiner Geringeren als der „Callas van de Pomp“ eine hohe Auszeichnung als „Würdigung und Anerkennung der karnevalistischen Brauchtumspflege“.

Diese stand für das indestädtische Original Käthe Zimmermann stets im Einklang mit hohem sozialen Engagement.

„Ihrem Verantwortungsgefühl ist es zu verdanken, dass sie ihre Aufwandsentschädigungen stets einem guten Zweck in ihrer Heimatstadt Eschweiler zuführte. Spenden an das St.-Antonius-Hospital zur Finanzierung von Operationen zahlreicher Kinder aus Kriegsgebieten sowie Zuwendungen für das Friedensdorf International waren ihr immer ein Herzensbedürfnis“, heißt es in der Begründung, die der Ehrenrat des Eschweiler Karnevalskomitees mit Sprecher Dr. Heinz Jansen, Karl Felden, Jürgen Heep, Raimund Kamps, Hans-Peter Schnitzler und Manfred Wienands an die Landtagspräsidentin Carina Gödecke schickte und die während der Feierstunde von deren Vizepräsident Eckhard Uhlenberg als Laudatio verlesen wurde.

Eigens aus Hamburg angereist

Zuvor hatte Carina Gödecke in einer kurzen Ansprache die integrative Kraft des Karnevals betont, die nicht nur proklamiert, sondern auch tatkräftig umgesetzt werde. „Karneval hat eine jahrhundertelange Tradition, die historisch belegt bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht. Er ist fester Bestandteil des europäisch-christlichen Kulturerbes und für Nordrhein-Westfalen identitätsstiftend“, so die Landtagspräsidentin.

(mehr …)

2017-03-30T14:07:33+00:00 Donnerstag, 16. Februar 2017|

Karamba Männcher im Landtag ausgzeichnet

Seit mehr als drei Jahrzehnten sind „De Karamba Männcher“ eine Kult-Mundartband über die Grenzen der Kupferstadt hinaus und aus dem Karneval, aber auch bei ganzjährig stattfindenden Feiern nicht mehr wegzudenken. In diesem Jahr wollen sie dennoch aufhören, als Band gemeinsam zu musizieren.

Aber zuvor wurde ihnen noch eine besondere Ehre zuteil: Manni Kern, Hardy Pauls, Dirk Lüdtke und Bernie Pauls wurden in Düsseldorfer NRW-Landtag geehrt.

Begleitet wurden sie unter anderem vom Präsidenten des Karnevalskomitees der Stadt Stolberg, Josef Behlau, und dem für Stolberg und Eschweiler zuständigen Landtagsabgeordneten, Stefan Kämmerling. In seiner Laudatio blickte Oliver Keymis, Vizepräsident des nordrhein-westfälischen Landtags, bis auf die Anfänge der „Karamba Männcher“ zurück. 1985 hat sich die Band aus den Reihen des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Stolberg I gegründet. Die Musiker der ersten Stunde waren Manni Kern, Rainer Peitsch, Günter Hagen, Irene Scholz und Helmut Pauls.

(mehr …)

2017-03-30T14:07:33+00:00 Donnerstag, 16. Februar 2017|

Jugendliche: immer weniger rückfällige Straftäter

NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) lobt die gute Zusammenarbeit zwischen Amtsgericht und Jugendgerichtshilfe.

„Sehr beeindruckt“ zeigte sich der Justizminister des Landes, „wie ernst in Eschweiler die Jugendgerichtshilfe genommen wird“. Minister Thomas Kutschaty (SPD) war gestern zu Besuch in Eschweiler. In einem Arbeitsgespräch im Rathaus informierte er sich über über Methoden, Ziele und Probleme der Jugendgerichtshilfe in der Stadt. Eingeladen hatte ihn der Eschweiler Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling (SPD).

Wenn Jugendliche gegen Gesetze verstoßen und vor Gericht gestellt werden, werden nicht nur Staatsanwälte und Richter tätig, sondern auch das Jugendamt. Die Jugendgerichtshilfe hat in erster Linie den Täter im Blick: Wie können diese jungen Leute dazu gebracht werden, künftig keine Straftaten zu begehen?

Wie steht es überhaupt um die Kriminalität von Jugendlichen (14 bis 17 Jahre alt) und Heranwachsenden – also Leute, die bei der Tat 18 bis 20 Jahre alt waren? Diese Kriminalität gehe seit Jahren zurück, freut sich der Justizminister. Im Jahr 2010 habe es im ganzen Land NRW 14 107 Straftaten von dieser Tätergruppe gegeben. Im Jahr 2015 waren es nur noch 7525. Das sei ein Rückgang von mehr als 46 Prozent.

Von 193 runter auf 123 Verfahren

(mehr …)

2017-03-30T14:07:33+00:00 Freitag, 3. Februar 2017|

Jugendliche sollen keine “Dauergäste“ vor Gericht werden

Jugendgerichtshilfe : Nordrhein-Westfalens Justizminister Thomas Kutschaty tauscht sich in Stolberg mit der Verwaltung aus

Damit aus Jugendlichen, die eine Straftat begangen haben, keine Wiederholungstäter werden, kommt es auf eine gute Zusammenarbeit der Kommune und der Justizbehörden an. Passende Maßnahmen für junge Straftäter anzubieten, das ist unter anderem die Aufgabe der Jugendgerichtshilfe. Das wurde bei einem Treffen deutlich, das auf Einladung des Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling (SPD) am Donnerstag in Stolberg stattgefunden hat. NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) hat sich mit Mitarbeitern der städtischen Jugendgerichtshilfe ausgetauscht.

„Nachdem wir uns im vergangenen Jahr die Gerichte in der Region angesehen haben, lag es für mich auf der Hand, auch mal das Fachgespräch mit den Jugendgerichtshilfen zu suchen“, erklärte Stefan Kämmerling. Nur unter Einbeziehung der Fachkompetenz vor Ort könne es gelingen, den Jugendlichen zu helfen.

„Dass Jugendliche nicht auf die schiefe Bahn geraten, ist in meinen Augen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, sagte der Minister. Wenn ein junger Straftäter vor einem Gericht lande, dann sei bis dahin schon viel schief gelaufen. „Die Gerichte wissen nur in der Theorie, was da passiert ist“, ist Kutschaty sich sicher. Die Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe vor Ort würden die Straftäter hingegen kennen: „Durch Sie wissen wir, dass es häufig junge Männer ohne Schulabschluss und ohne Perspektiven sind, die auf die schiefe Bahn geraten.“

(mehr …)

2017-03-30T14:07:33+00:00 Freitag, 3. Februar 2017|

Zuschüsse: Römers Besuch bestärkt Bertrams Hoffnung

SPD-Landesfraktionschef nennt Pläne für nördliche Innenstadt bei Rundgang „vernünftig“ und förderungswürdig

Wenn prominente Landespolitiker in diesen Wochen auf Erkundungstour gehen, dann ist dies sicherlich nichts Besonderes. Der Wahlkampf nimmt langsam an Fahrt auf und lockt die Politiker aus Düsseldorf in die Städte. Der Besuch des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Norbert Römer, gestern in Eschweiler wollte in diese Kategorie jedoch nicht passen.

Zwar befanden sich in seinem Tross Indestädter, die der SPD nahe sind, schließlich hatte der Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling eingeladen, allerdings stand viel auf dem Spiel: die Zuschüsse für die Erneuerung der nördlichen Innenstadt. Nach seinem Rundgang stellte Römer fest: „Ohne dem Ministerium vorgreifen zu wollen, die Projekte in Eschweiler sind vernünftig und erfüllen alle Fördervoraussetzungen.“ Will sagen: Die erhofften Millionen werden nach Eschweiler fließen.

(mehr …)

2017-03-30T14:07:33+00:00 Donnerstag, 2. Februar 2017|

Herr der Zahlen zu Besuch in Eschweiler

Dr. Norbert Walter-Borjans trifft sich mit in der Indestadt ansässigen Steuerberatern. Er warnt, NRW mit anderen Flächenländern zu vergleichen.

Seit dem 15. Juli 2010 ist Dr. Norbert Walter-Borjans Herr der Zahlen im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands und somit oberster Dienstherr von 28 000 Mitarbeitern der Finanzverwaltung. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling (SPD), der in Düsseldorf unter anderem im Ausschuss für Haushalt und Finanzen tätig ist, besuchte der Finanzminister Nordrhein-Westfalens nun am Montagabend die Indestadt und nutzte die Visite zu einem eineinhalbstündigen intensiven Gedankenaustausch mit in Eschweiler ansässigen Steuerberatern.

„Sinnvolle Steuerpflicht“

„Für mich ist der Austausch mit Menschen, die sich täglich an der Basis mit finanz- und steuerrechtlichen Themen beschäftigen und mir teilweise auch kritisch gegenüberstehen, sehr wertvoll. Die Zusammenarbeit mit den Steuerberaterkammern ist eng. Wichtig ist, dass die Aberkennung des Bemühens der anderen Seite nicht die Oberhand gewinnt, wenn es um die lästige, aber durchaus sinnvolle Steuerpflicht geht“, unterstrich Dr. Norbert Walter-Borjans zu Beginn des Treffens, das in der Gaststätte „Essperiment grill&bar“ des Hauses Lersch stattfand. Die generelle Forderung der meisten Deutschen nach einem „einfacheren und schneller umsetzbaren Finanz- und Steuerrecht“ sei in der Theorie sehr nachvollziehbar, in der Praxis jedoch alles andere als leicht umzusetzen. „In anderen Ländern mag es möglich sein, die Ein-Cent-Münze kurzerhand abzuschaffen, in Deutschland wartet man aber auf diesen einen Cent“, beschrieb der Sozialdemokrat „deutsche Befindlichkeiten“ in Richtung Spitzabrechnungen. Dennoch seien Organisationsverbesserungen natürlich immer wünschenswert, wobei nicht vergessen werden dürfe, dass in Deutschland das Thema Datenschutz sehr viel sensibler angepackt werde als in zahlreichen Nachbarländern.

Die schwarze Null

(mehr …)

2017-03-30T14:07:33+00:00 Donnerstag, 12. Januar 2017|

Willi Oellig ist sogar schon seit 50 Jahren Mitglied der SPD

Der Ortsverein Eschweiler-Mitte der Sozialdemokraten lädt zur Jahresabschlussfeier ins Städtische Seniorenzentrum ein. Ehrung der Jubilare.

Der SPD-Ortsverein Eschweiler-Mitte hat sich jetzt zu seiner Jahresabschlussfeier im Städtischen Seniorenzentrum an der Marienstraße getroffen. Die Genossen ließen in gemütlicher Runde das vergangene Jahr Revue passieren und ehrten langjährige Mitglieder für ihre Treue zur Partei.

Der Vorsitzende Stephan Löhmann begrüßte die zahlreich erschienen Gäste und hieß auch den Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling willkommen. „Wir haben in 2016 zahlreiche Anträge aufgrund von Bürgeranregungen an die Verwaltung gerichtet“, erklärte Löhmann. „Mängelbeseitigung auf Spielplätzen, Prüfung von Geschwindigkeitsreduzierung auf der Autobahn, Vermeidung von Fluglärm in Merzbrück, Baulandentwicklung in Röhe, Entwicklung eines Parkkonzeptes in Eschweiler-West, Auswirkungen der Buslinienreduzierung Am Vöckelsberg, Schließung des Zeppbachs, Beseitigung von Schlaglöchern und Straßenschäden und vieles mehr“, fasste der Vorsitzende die Tätigkeiten des Ortsvereins, der seine Mitgliederanzahl im vergangenen Jahr zudem leicht steigern konnte, zusammen.

(mehr …)

2017-03-30T14:07:33+00:00 Montag, 12. Dezember 2016|

Respekt ist nicht immer selbstverständlich

Die Landesregierung und die Gesellschaft setzen ein Zeichen gegen intolerantes Verhalten im Alltag und am Arbeitsplatz. Berichte aus dem Jobcenter im Rahmen der „Woche des Respekts“ .

Wenn Kunden des Jobcenters handgreiflich werden, gilt das als Einzelfall. Denise Mrkovic, Mitarbeiterin des Jobcenters an der Rosenallee, geriet in diese Situation. Ein frustrierter Kunde, dem Leistungen gekürzt wurden, beleidigte die Mitarbeiterin, wurde aggressiv und schlug zu. Respektloses Verhalten am Arbeitsplatz, aber auch im Alltag, bleibt ein Thema. Mit der„Woche des Respekts“ will die nordrheinwestfälische Landesregierung ein Zeichen setzen. Bei 50 Terminen in Schulen, Jugendorganisationen, Polizei und Jobcentern machten Politiker nun auf das Thema aufmerksam. Rund 100 weitere Aktionen wurden von der Zivilgesellschaft organisiert. Für die Region Aachen setzte Stefan Kämmerling (SPD) den Schwerpunkt auf Verwaltungsstellen und besuchte unter anderem das Jobcenter in Eschweiler.

(mehr …)

2017-03-30T14:07:33+00:00 Montag, 5. Dezember 2016|

Die SPD Stolberg-Süd sieht sich gut aufgestellt

Bei der Mitgliederversammlung in Mausbach werden Erfolge aufgelistet. Jussen bleibt Vorsitzender.

ut aufgestellt sieht sich der SPD-Ortsverein Süd. Dies zeigte die Mitgliederversammlung in Mausbach, bei der auf zwei erfolgreiche Geschäftsjahre verwiesen wurde.

Entsprechend viel Lob und Dank für die konstruktive Zusammenarbeit gab es von den Vorsitzenden der Fraktion, Dieter Wolf, des Stadtverbandes, Patrick Haas, des Unterbezirks, Martin Peters, und vom Mitglied des Landtags, Stefan Kämmerling. Letzterer betonte, dass es niemals zuvor so eine große finanzielle Unterstützung des Landes für Maßnahmen in Stolberg gegeben habe. Neben der Umgestaltung der Innenstadt und dem Stärkungspakt Stadtfinanzen erwähnte er auch das neue Parkhaus am Hauptbahnhof. Zuvor hatte schon Patrick Haas auf den Erhalt der Grundschule in Mausbach verwiesen. Martin Peters berichtete von der schwierigen Haushaltslage in der Städteregion und dass er alles daran setzen werde, die Auswirkungen auf die einzelnen Städte und Gemeinden zu minimieren und die Haushalte zu entlasten, während Dieter Wolf die Herausforderungen herausstellte, die in den nächsten Jahren auf die Stadt Stolberg zukommen werden.

(mehr …)

2017-03-30T14:07:33+00:00 Dienstag, 22. November 2016|

Roetgener Bürger setzen ein Zeichen

Grundstein für Flüchtlingswohnheim an der Pilgerbornstraße gelegt. Verein sammelt über 250 000 Euro für den Bau.

Es ist ein Projekt mit hohem Symbolwert, für das in Roetgen jetzt der Grundstein gelegt wurde. An der Pilgerbornstraße soll ein „Haus für Menschen in Not“ entstehen. Über 200 Roetgener Bürger hatten dafür innerhalb von drei Monaten über 250 000 Euro als Spende und Bürgerdarlehen zur Verfügung gestellt.

„Da Roetgen mit seinen 8534 Einwohnern ungefähr ein Zehntausendstel der Einwohner der Bundesrepublik ist, ist das so, als ob in Deutschland zwei Millionen Bürger innerhalb von drei Monaten 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt hätten, um Wohnungen für 200 000 Flüchtlinge zu bauen“, rechnete Bernhard Müller, der Vorsitzende des Vereins „Roetgen hilft Menschen in Not“, der beim Bau die Federführung übernommen hat, vor.

38 157 Euro wurden dem Verein gespendet, 86 500 Euro wurden als Darlehen zur Verfügung gestellt. 30 000 Euro kamen durch Bürgschaften zustande und weitere 100 000 Euro durch Zwischenfinanzierungsmittel (kurzfristige Darlehen während der Bauphase).

Die Gesamtkosten für das Wohnheim liegen mit Nebenkosten und den Kosten für den Einbau einer Küche bei rund 690 000 Euro. 532 000 Euro davon stellt die NRW-Bank als Darlehen zur Verfügung.

(mehr …)

2017-03-30T14:07:33+00:00 Dienstag, 22. November 2016|