Pressespiegel

Kita-Zeiten sollen flexibler werden

NRW-Familienministerin Christina Kampmann besucht das „Traumland“

„Sie haben hier ja wirklich an alles gedacht!“ Besser hätte das Urteil von Landesfamilienministerin Christina Kampmann für die Kindertagesstätte „Traumland“ der Arbeiterwohlfahrt (Awo) auf dem Donnerberg nicht ausfallen können. Auf Einladung der Awo war die Sozialdemokratin nach Stolberg gekommen, um sich von Kita-Leiterin Vanessa Neumann die erst 2014 eröffnete Einrichtung anzuschauen und mit ihr und weiteren Awo-Vertretern über die Pläne der Landesregierung in Sachen Kindertagespflege zu sprechen. Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling und Arndt Kohn, Vorsitzender im Kinder- und Jugendausschuss Stolbergs und seit Kurzem Mitglied des Europaparlaments, waren der Einladung auf den Donnerberg gefolgt.

Niemand trauert Kibiz nach

„Nach der Wahl werden wir das Kinderbildungsgesetz (Kibiz) beerdigen“, versprach Kampmann, die seit Oktober 2015 Ministerin ist, in Stolberg. Es habe sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass dieses Gesetz, dass die Finanzierung und Struktur der Kita-Landschaft in NRW regeln soll, viele Probleme mit sich bringt.

So seien die angebotenen Öffnungszeiten der Kindertagesstätten durch die Bank nicht flexibel genug. Immer mehr Eltern bräuchten frühe Öffnungs- oder späte Schließzeiten, um den Kita-Alltag und den Beruf unter einen Hut zu bringen. Auch die Finanzierung sei „nicht auskömmlich“, so die Ministerin.

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2017-03-30T14:07:33+00:00 Montag, 13. März 2017|

Internet und neuer Computer oben auf der Wunschliste

Das Jugendcafé Simmerath ist eine wichtige Anlaufstelle für junge Menschen in der gesamten Nordeifel und hat auch 2017 viele Pläne

Mit Spannung hatten die Jugendlichen und das Team des Jugendcafés in Simmerath am Donnerstag hohen Besuch erwartet: Christina Kampmann, NRW-Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport war angekündigt, doch daraus wurde nichts. „Ich kann mich nur bei allen hier entschuldigen, aber es hat im Büro von Frau Kampmann offenbar ein Kommunikationsproblem gegeben“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling, der sich eigentlich gemeinsam mit der jungen Ministerin über die offene Jugendeinrichtung hatte informieren wollen. Das machte er dann aber auch ohne den Besuch aus Düsseldorf, erfuhr dabei viel Interessantes über das Café und sagte schließlich seine persönliche Unterstützung „für ein wirklich sehr gutes Projekt“ zu.

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2017-03-30T14:07:33+00:00 Freitag, 10. März 2017|

“Glaubwürdige Medien sind ein Fundament der Demokratie“

Minister Lersch-Mense war im Medienhaus Weiss zu Gast

»Es ist schon beeindruckend, welch großes Unternehmen in einem strukturschwachen Raum den Menschen Arbeitsplätze bietet und zugleich ein etabliertes Medium herausgibt.« Franz-Josef Lersch-Mense, NRW-Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien sowie Chef der Staatskanzlei war im Medienhaus Weiss zu Besuch.Karl-Heinz Carell, Geschäftsführer der Weiss-Druck GmbH & Co. KG, hieß Lersch-Mense im Imgenbroicher Gewerbegebiet willkommen und führte ihn durch das Medienhaus.

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2017-03-30T14:07:33+00:00 Donnerstag, 9. März 2017|

Minister unterstützt die Bahnhofs-Pläne

Am „Tor zur Eifel“ in Roetgen sollen Busknotenpunkt, Park- und Stellplätze sowie eine Gedenkstätte entstehen. Gelände ist belgisch.

Wenn man über die B 258 das „Tor zur Eifel“, also Roetgen erreicht, dann fällt einer der ersten Blicke auf das alte Bahnhofsgelände links der Bundesstraße. Dieser erste Eindruck aber ist kein sonderlich positiver. Das Gelände links und rechts des Vennbahnradweges sieht eher verwahrlost aus mit seinem geflickten Weg, meist nicht gepflegten Wiesen und Pflanzstreifen und schief stehenden Straßenlampen. Das würde die Gemeinde Roetgen gerne ändern: „Wir haben schon recht konkrete Vorstellungen“, sagte Roetgens Bürgermeister Jorma Klauss am Freitag beim Besuch eines Politikers, der die durchaus ehrgeizigen Pläne nach vorne bringen könnte: Franz-Josef Lersch-Mense, NRW-Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, gewann bei der kurzen Visite am Freitag Einblick in das Vorhaben und sagte die persönliche Unterstützung, aber gegebenenfalls auch die seines Ministeriums zu.

Den „Europaminister“ hatte der Bürgermeister kontaktiert, weil es sich bei der Planung des Roetgener Bahnhofsgeländes um belgisches Staatsgebiet handelt, das im Besitz der Société Nationale des Chemins de fer Belges (SNCB), also der Nationalen Gesellschaft der Belgischen Eisenbahnen ist. Auch wenn das Gelände ebenso wie die Vennbahn mitten durch Roetgen verläuft, „ist es seit dem Versailler Vertrag von 1919, also seit 98 Jahren, als ehemaliges Bahnhofsgelände Teil des Königreiches Belgien“, begrüßte Jorma Klauss den in Eschweiler geborenen SPD-Politiker.

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2017-03-30T14:07:33+00:00 Donnerstag, 9. März 2017|

„Investitionen in die Logistik sind sinnvoll“

NRW- Verkehrsminister Michael Groschek beim Spatenstich zur Bahnhofssanierung. Euregio-Railport und dritter Bauabschnitt der L 238 auch im Visier.

Gut lachen hat Michael Groschek, als er mit Stephan Boleslawsky über die selbst in Bahnkreisen seltene provisorische Überführung plaudert. In 95 Prozent greift die Bahn bei Bauarbeiten auf Tunnel zurück. „Und in Stolberg musste die Überführung sogar erdbebensicher sein“, erklärt der Leiter des Bau- und Anlagenmanagements der DB Station & Service AG. Doch die frische Luft acht Meter hoch über den Schienen gefällt dem Minister für Städtebau und Verkehr allemal besser als der Gestank der alten Unterführung, die er im November 2012 am Hauptbahnhof in Augenschein genommen hat. „Sie haben damals den Begriff ,Skywalk‘ geprägt“, erinnert Hildegard Nießen, frühere Landtagsabgeordnete und Mitglied des Beirats der Euregio-Verkehrsschienennetz GmbH (EVS), den aus Düsseldorf angereisten Minister. Diese neue Überführung soll ab Oktober montiert werden und den barrierefreien Übergang von dem im Bau befindlichen Parkhaus zum Mittelbahnsteig an der Hauptstrecke zwischen Aachen und Köln garantieren. Der wird derzeit barrierefrei und zeitgemäß ausgebaut. Michael Groschek ist es vorbehalten, den offiziellen Spatenstich zu vollziehen, der an diesem Tag aber aus Sicherheitsgründen auf das Hochhalten eines Schildes beschränkt ist.

„Mit den Arbeiten in Stolberg gehen wir einen weiteren Schritt hin zum komplett barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe im Land“, freut sich Werner Lübberink. „6,6 Millionen Euro werden alleine im Hauptbahnhof investiert“, sagt der Konzernbevollmächtigte der DB für NRW. 600 Millionen Euro sollen im Rahmen einer Modernisierungsoffensive bis 2023 investiert werden. 80 Prozent der Bahnhöfe in NRW sollen bis Ende 2019 stufenfrei ausgebaut sein. In Stolberg wird der Bahnsteig auf 220 Meter Länge von 38 auf 76 Zentimeter angehoben. Damit können zukünftig die S-Bahn und sogar ICE, wenn auch nicht im Regelverkehr, in der Kupferstadt halten. Für den ab 2018 verkehrenden Rhein-Ruhr-Express RRX, der Stolberg später sogar mit zwei Linien anbinden soll, ist der barrierefreie Zugang eine unabdingbare Voraussetzung, denn den neuen Waggons fehlen weitere Stufen. „Deshalb muss auch der Bahnsteig Eschweiler bis dahin modernisiert werden“, mahnt Heiko Sedlaczek an. Für Stolberg hat der Geschäftsführer des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland eine gute Nachricht im Gepäck. Im nächsten Jahresquartal kann die Stadt mit dem Zugangsbescheid für die 95-prozentige Parkhaus-Finanzierung rechnen. Die Kupferstadt ist mit der Finanzierung des rund 3,2 Millionen Euro teuren Projektes in Vorleistung getreten – eine Leistung, die auch Michael Groschek würdigt. „Die Modernisierung des Stolberger Hauptbahnhofs ist sehr wichtig“, sagt er mit Blick auf den Dreh- und Angelpunkt an der intensiv genutzten Verkehrsachse. Dabei ist Groschek bewusst, dass es „neben dem Autostau auch einen Schienenstau“ gibt. Was bedeutet, dass weitere Investitionen in den Streckenausbau erfolgen sollen.

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2017-03-30T14:07:33+00:00 Freitag, 3. März 2017|

“Nicht nur auf den Schulz-Hype setzen“

SPD stimmt sich auf die beiden kommenden Wahlkämpfe ein. „Wir haben eine starke Mannschaft.“

Kanzlerkandidat Martin Schulz beschert den Sozialdemokraten zurzeit jede Menge neuer Mitglieder – bundesweit bislang mehr als 6500, in NRW rund 2500 und im Altkreis Aachen etwa 80 – und volle Säle. Selbst dann, wenn er gar nicht selbst auftritt, so wie Aschermittwochabend in Eschweiler. Rund 200 Genossinnen und Genossen strömten ins Seehaus 53 am Blausteinsee. Hauptredner dort war NRW-Arbeits-, Integrations- und Sozialminister Rainer Schmeltzer. Und der mahnte seine Partei, sich nicht von den derzeit hervorragenden Umfragewerten für Schulz und die SPD blenden zu lassen. „Abgerechnet wird immer erst am Wahlabend, und Wahlkampf ist am Wahltag bis 17.59 Uhr.“

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2017-03-30T14:07:33+00:00 Freitag, 3. März 2017|

Auszeichnung für die “Callas“

Was für eine Ehre für die „Bläck Fööss“. Die formidable Mundartband aus der Domstadt am Rhein erhielt am Dienstag im Plenarsaal des NRW-Landtags in Düsseldorf gemeinsam mit keiner Geringeren als der „Callas van de Pomp“ eine hohe Auszeichnung als „Würdigung und Anerkennung der karnevalistischen Brauchtumspflege“.

Diese stand für das indestädtische Original Käthe Zimmermann stets im Einklang mit hohem sozialen Engagement.

„Ihrem Verantwortungsgefühl ist es zu verdanken, dass sie ihre Aufwandsentschädigungen stets einem guten Zweck in ihrer Heimatstadt Eschweiler zuführte. Spenden an das St.-Antonius-Hospital zur Finanzierung von Operationen zahlreicher Kinder aus Kriegsgebieten sowie Zuwendungen für das Friedensdorf International waren ihr immer ein Herzensbedürfnis“, heißt es in der Begründung, die der Ehrenrat des Eschweiler Karnevalskomitees mit Sprecher Dr. Heinz Jansen, Karl Felden, Jürgen Heep, Raimund Kamps, Hans-Peter Schnitzler und Manfred Wienands an die Landtagspräsidentin Carina Gödecke schickte und die während der Feierstunde von deren Vizepräsident Eckhard Uhlenberg als Laudatio verlesen wurde.

Eigens aus Hamburg angereist

Zuvor hatte Carina Gödecke in einer kurzen Ansprache die integrative Kraft des Karnevals betont, die nicht nur proklamiert, sondern auch tatkräftig umgesetzt werde. „Karneval hat eine jahrhundertelange Tradition, die historisch belegt bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht. Er ist fester Bestandteil des europäisch-christlichen Kulturerbes und für Nordrhein-Westfalen identitätsstiftend“, so die Landtagspräsidentin.

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2017-03-30T14:07:33+00:00 Donnerstag, 16. Februar 2017|

Karamba Männcher im Landtag ausgzeichnet

Seit mehr als drei Jahrzehnten sind „De Karamba Männcher“ eine Kult-Mundartband über die Grenzen der Kupferstadt hinaus und aus dem Karneval, aber auch bei ganzjährig stattfindenden Feiern nicht mehr wegzudenken. In diesem Jahr wollen sie dennoch aufhören, als Band gemeinsam zu musizieren.

Aber zuvor wurde ihnen noch eine besondere Ehre zuteil: Manni Kern, Hardy Pauls, Dirk Lüdtke und Bernie Pauls wurden in Düsseldorfer NRW-Landtag geehrt.

Begleitet wurden sie unter anderem vom Präsidenten des Karnevalskomitees der Stadt Stolberg, Josef Behlau, und dem für Stolberg und Eschweiler zuständigen Landtagsabgeordneten, Stefan Kämmerling. In seiner Laudatio blickte Oliver Keymis, Vizepräsident des nordrhein-westfälischen Landtags, bis auf die Anfänge der „Karamba Männcher“ zurück. 1985 hat sich die Band aus den Reihen des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Stolberg I gegründet. Die Musiker der ersten Stunde waren Manni Kern, Rainer Peitsch, Günter Hagen, Irene Scholz und Helmut Pauls.

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2017-03-30T14:07:33+00:00 Donnerstag, 16. Februar 2017|

Jugendliche: immer weniger rückfällige Straftäter

NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) lobt die gute Zusammenarbeit zwischen Amtsgericht und Jugendgerichtshilfe.

„Sehr beeindruckt“ zeigte sich der Justizminister des Landes, „wie ernst in Eschweiler die Jugendgerichtshilfe genommen wird“. Minister Thomas Kutschaty (SPD) war gestern zu Besuch in Eschweiler. In einem Arbeitsgespräch im Rathaus informierte er sich über über Methoden, Ziele und Probleme der Jugendgerichtshilfe in der Stadt. Eingeladen hatte ihn der Eschweiler Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling (SPD).

Wenn Jugendliche gegen Gesetze verstoßen und vor Gericht gestellt werden, werden nicht nur Staatsanwälte und Richter tätig, sondern auch das Jugendamt. Die Jugendgerichtshilfe hat in erster Linie den Täter im Blick: Wie können diese jungen Leute dazu gebracht werden, künftig keine Straftaten zu begehen?

Wie steht es überhaupt um die Kriminalität von Jugendlichen (14 bis 17 Jahre alt) und Heranwachsenden – also Leute, die bei der Tat 18 bis 20 Jahre alt waren? Diese Kriminalität gehe seit Jahren zurück, freut sich der Justizminister. Im Jahr 2010 habe es im ganzen Land NRW 14 107 Straftaten von dieser Tätergruppe gegeben. Im Jahr 2015 waren es nur noch 7525. Das sei ein Rückgang von mehr als 46 Prozent.

Von 193 runter auf 123 Verfahren

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2017-03-30T14:07:33+00:00 Freitag, 3. Februar 2017|

Jugendliche sollen keine “Dauergäste“ vor Gericht werden

Jugendgerichtshilfe : Nordrhein-Westfalens Justizminister Thomas Kutschaty tauscht sich in Stolberg mit der Verwaltung aus

Damit aus Jugendlichen, die eine Straftat begangen haben, keine Wiederholungstäter werden, kommt es auf eine gute Zusammenarbeit der Kommune und der Justizbehörden an. Passende Maßnahmen für junge Straftäter anzubieten, das ist unter anderem die Aufgabe der Jugendgerichtshilfe. Das wurde bei einem Treffen deutlich, das auf Einladung des Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling (SPD) am Donnerstag in Stolberg stattgefunden hat. NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) hat sich mit Mitarbeitern der städtischen Jugendgerichtshilfe ausgetauscht.

„Nachdem wir uns im vergangenen Jahr die Gerichte in der Region angesehen haben, lag es für mich auf der Hand, auch mal das Fachgespräch mit den Jugendgerichtshilfen zu suchen“, erklärte Stefan Kämmerling. Nur unter Einbeziehung der Fachkompetenz vor Ort könne es gelingen, den Jugendlichen zu helfen.

„Dass Jugendliche nicht auf die schiefe Bahn geraten, ist in meinen Augen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, sagte der Minister. Wenn ein junger Straftäter vor einem Gericht lande, dann sei bis dahin schon viel schief gelaufen. „Die Gerichte wissen nur in der Theorie, was da passiert ist“, ist Kutschaty sich sicher. Die Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe vor Ort würden die Straftäter hingegen kennen: „Durch Sie wissen wir, dass es häufig junge Männer ohne Schulabschluss und ohne Perspektiven sind, die auf die schiefe Bahn geraten.“

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2017-03-30T14:07:33+00:00 Freitag, 3. Februar 2017|