Pressespiegel
12. Okt. 2011 | Kommentare deaktiviert
Die Mäusetunnel auf der B 258 bleiben Dauerbrenner
Simmerath. Um Themen der aktuellen Simmerather Kommunalpolitik ging es bei der Mitgliederversammlung der Simmerather Genossen. Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins der Gemeinde Simmerath, Siegfried Peeters, zeigte sich nicht nur mit der regen Teilnahme auf der Mitgliederversammlung seiner Partei, die im «Lammersdorfer Hof» stattfand, zufrieden. Auch die im Januar erfolgte Fusion der Ortsvereine aus Eicherscheid, Rurberg, Strauch-Simmerath und Lammersdorf-Paustenbach bezeichnete er als richtigen Schritt und wurde von ihm als voll funktionsfähig bezeichnet. 25 Genossen war der Einladung zur Mitgliederversammlung gefolgt und erfuhren in einem Sachstandsbericht von ihrem Vorsitzenden auch, dass bisher fünf Vorstandssitzungen an wechselnden Orten im Gemeindeverband stattgefunden haben. Peeters wies in seinem Tätigkeitsbericht auf den mehrmals erscheinenden Bürgerbrief, die Verabschiedung verschiedener Budgets, den ins Leben gerufenen Südkreis-Gesprächskreis und die Förderung verschiedener Kindergärten hin.
5. Okt. 2011 | Kommentare deaktiviert
Ab 2012 wird das Parken neu geregelt
Eschweiler. So etwas wäre vor Jahren noch undenkbar gewesen. Damals stöhnte alles über mangelnde Parkplätze in der City. Und malte düstere Szenarien an den abgasgeschwängerten Himmel über Eschweiler.
Den Einzelhändlern gehen die Kunden stiften, weil sie in Eschweiler keinen Stellplatz finden, die Anwohner dagegen ersticken im Qualm und Lärm der ungezählten Fahrzeuge, die auf der verzweifelten Suche nach dem letzten freien Stellplatz Runde um Runde drehen. Und so mancher erinnert sich noch an die Wahlkampfidee der UWG, die Inde zwischen Neu- und Bergrather Straße mit einem Blechdeckel zu versehen, auf dem dann zu hunderten Autos stehen können.
Heute ist das ganz anders. Kaum jemand bestreitet, dass es in der Innenstadt ausreichend Stellplätze gibt. Wenn auch nicht alle genau da sind, wo ein Suchender sie gerade braucht. Und statt ganzer Battaillone kampfbereiter Parkplatzforderer waren es nicht mal drei Dutzend interessierter Parteigenossen und Anwohner, die am Dienstagabend der Einladung des SPD-Ortsvereins Mitte zur Diskussion übers «Parken in der Innenstadt» in den Talbahnhof gefolgt waren. Auf dem Podium: Peter Kendziora (SPD), Planungsausschussvorsitzender des Eschweiler Stadtrates, Michael Servos, mobilitätspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion in Aachen, Dieter Kamp, Leiter des Ordnungsamts, Rolf Tümmler, Betreiber des Stadtparkhauses Eschweiler, und Klaus-Dieter Bartholomy, Vorsitzender des Citymanagement-Vereins.
Bartholomy war es auch, der der Parkraumsituation in der Innenstadt auf Frage von Moderator Stefan Kämmerling glatt die Schulnote «2» ausstellte.
31. Mrz. 2011 | Kommentare deaktiviert
Keinen Bock auf Politik? Von wegen!
Schüler diskutieren mit Schmitt-Promny (Grüne), Brandt (CDU) und Kämmerling (SPD) über Themen, die Jugendliche bewegenVon Andreas Röchter
„Wählen gehen? Warum? Die da oben machen ja doch was sie wollen und ich kann mit meiner Stimme nichts bewirken!“ Eine Einstellung, die zahlreiche Menschen in Deutschland teilen. Auch und gerade (zu) viele Jugendliche. Diesem Verhalten entgegenzutreten, haben sich Schüler des Berufskollegs sowie Lehrer Alexander Victor, Leiter der Fachkonferenz Politik, auf die Fahne geschrieben. Nach wochenlanger Vorbereitung lud am gestrigen Mittwochmorgen die Schülervertretung des Berufskollegs unter der Überschrift „Politik trifft Jugend“ zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Politik- oder Parteienverdrossenheit? Kehrt die Jugend der Politik den Rücken zu?“ in ihre Schule ein.
Kaum ein Blatt vor dem Mund
Mit Karin Schmitt-Promny (Bündnis 90/Die Grünen), Stefan Kämmerling (SPD) und Helmut Brandt (CDU) stellten sich drei Politiker den Fragen unseres Redakteurs Patrick Nowicki, der Schülersprecher Ugur Uzungelis und Michael Wieczorek sowie der Schüler im Publikum und nahmen dabei kaum ein Blatt vor den Mund.
21. Jun. 2010 | Kommentare deaktiviert
Eine Zäsur für Schulz, Peters und die SPD
Bisheriger Parteichef gibt Vorsitz im Unterbezirk ab. Nachfolger aus Stolberg freut sich über 80 Prozent Ja-Stimmen.Stolberg. Eine bessere Wahlempfehlung hätte sich Martin Peters nicht wünschen können. Denn kurz bevor die knapp 100 Delegierten am Samstag beim Unterbezirksparteitag im Zinkhütter Hof in Stolberg einen neuen SPD-Parteichef kürten, meldete sich noch einmal Martin Schulz als scheidender Vorsitzender des Unterbezirks Kreis Aachen zu Wort. Und er machte den Genossen in wenigen Sätzen klar, warum er und der restliche Vorstand sich für Peters ausgesprochen haben. Der 27-Jährige sei „ein junger und kluger Kopf, ein guter Redner und leidenschaftlicher Kämpfer – fleißig, ehrgeizig, durchsetzungsstark und teamfähig“, skizzierte Schulz seinen designierten Nachfolger. Kurzum: „Martin Peters kann das.“
Und das glaubt auch die Partei – zumindest eine satte Mehrheit der Delegierten, die den Stolberger SPD-Chef mit 77 von 96 abgegebenen Stimmen (80,2 Prozent, bei 13 Nein-Stimmen und sechs Enthaltungen) zum neuen UB-Vorsitzenden wählte. Ein Ergebnis, mit dem Peters zufrieden ist. „Wenn mir 80 Prozent der Delegierten zutrauen, dass ich die qualitativ hochwertige Arbeit von Martin Schulz fortsetzen kann, dann macht mich das sehr froh“, sagte der IG-Metaller nach seiner Wahl, die Schulz zuvor „einen der entscheidenden Momente in der Geschichte unseres Unterbezirks“ genannt hatte. Schließlich wechselt die SPD zumindest im hiesigen UB nicht allzu häufig ihre Parteichefs aus: Alleine Achim Großmann (1982 bis 1996) und Schulz (1996 bis 2010) blieben jeweils 14 Jahre an der Spitze.
8. Mai. 2010 | Kommentare deaktiviert
Polit-Star von der Spree gibt Genossen Zuversicht
Wir zitieren die Eschweiler Nachrichten / Eschweiler Zeitung vom 08.05.2010 – Bericht von Rudolf Müller
Zum Ausklang des Landtagswahlkampfs hält der Regierende Bürgermeister von Berlin und Vize-Bundesvorsitzende der SPD gestern Abend auf dem Marktplatz Stefan Kämmerlings Fahne hoch. Klaus Wowereit hat an der Inde viele Fans.
Eschweiler. „Berlin grüßt Eschweiler!“ Klaus Wowereit ersparte es sich gestern, von der Bühne am Markt herab zu verkünden: „Ich bin ein Eschweiler!“. Aber er gab sich wie ein solcher. Von Unnahbarkeit keine Spur: Wowereit schüttelte Hände, schrieb Autogramme, übte sich in Smalltalk und genoss die aufmunternden und anerkennenden Worte zahlreicher Menschen auf dem Eschweiler Marktplatz. „Ein richtig netter Kerl, der ist ja wie einer von uns“, zollte ein Zuschauer dem Regierenden Bürgermeister der Bundeshauptstadt Beifall. Wowereit, im Europawahlkampf im benachbarten Würselen Gast Martin Schulz MdEP, Chef der Sozialisten im Europaparlament, war jetzt mit Schulz gemeinsam an die Inde gekommen, um die Werbetrommel für Stefan Kämmerling zu rühren. Begrüßt wurde er von Bürgermeister Rudi Bertram: Für ihn sei es schon eine Frage der Höflichkeit, so Bertram, ungeachtet der Wahlhilfe-Diskussionen der vergangenen Tage einen so hochkarätigen Gast persönlich in der Stadt zu begrüßen. Und natürlich ließ Bertram die Gelegenheit nicht aus, dem stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden Wowereit eindringlich die Nöte der Kommunen zu schildern. In zwei Jahren, so sagen Gutachter, haben von 398 Kommunen in Nordrhein-Westfalen nur noch 18 einen ausgeglichenen Haushalt. „Wir stehen alle mit dem Rücken zur Wand. Wenn nicht bald eine nachhaltige Gemeindefinanzierungsreform kommt, gehen in unseren Städten die Lichter aus.“
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