Pressespiegel

Hoffen auf zweite Verzinnungsanlage

Arbeitsminister Rainer Schmeltzer bei KMD. Das Joint Venture will profitieren vom boomenden Markt für Steckverbindungen.

„Beziehen sie möglichst wenig Kupfer aus den Minen, sondern besser aus Lünen“: Für Rainer Schmeltzer ist Kupfer kein Buch mit sieben Siegeln. Der NRW-Arbeitsminister stammt aus der größten Stadt des Kreises Unna, wo die Aurubis AG das weltweit größte Werk zum Kupferrecycling betreibt. Aber nicht deren Stolberger Standort an der Zweifaller Straße, wo der Hamburger Konzern Bänder, Folien und Profildrähte produziert, ist an diesem Tag das Ziel des Sozialdemokraten, sondern gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling, dem Europaparlamentarier Arnd Kohn und weiteren Parteigenossen besucht Schmeltzer das älteste Messingwerk der Welt – heute mit Sitz an der Kupfermeisterstraße.

Bis ins Jahr 1575 zurück führen die Wurzeln der früheren Stolberger Metallwerke, die heute nicht nur unter dem Namen KMD Connectors firmieren, sondern auch das erste deutsch-chinesische Joint Venture der Kupferstadt sind. „Es hat sich sehr gut entwickelt“, sagt Geschäftsführer Martin Thiel.

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2017-04-20T00:05:21+00:00 Dienstag, 11. April 2017|

Der Innenminister besucht den THW-Nachwuchs

Die Jugend des Technischen Hilfswerks demonstriert unter anderem den Bau eines Hochwasserstegs. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen.

„Man kann denjenigen nicht genug danken, die ihre Freizeit opfern, um im Notfall für die Gemeinschaft da zu sein“, so NRW-Innenminister Ralf Jäger, der während seines Besuches in der Indestadt am vergangenen Freitag, auch beim Technischen Hilfswerk (THW) am Florianweg vorbeischaute.

Dort beobachtete er erst einmal gemeinsam mit Bürgermeister Rudi Bertram und dem Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling, wie die THW-Jugend begann, einen Hochwassersteg zu bauen. Dieser erlaubt es Bürgern und Einsatzkräften im Falle eines Hochwassers, dieses im Notfall trockenen Fußes zu überqueren.

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2017-04-19T22:43:05+00:00 Mittwoch, 29. März 2017|

Mit sieben Neuen in spannendes Restjahr

Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Monschau . Paul Sorge neuer 2. Vorsitzender. Bürger sollen Schlaglochfotos machen.

Die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz hat auch beim SPD-Ortsverein Monschau eine gewisse Euphorie ausgelöst. Der 1. Vorsitzende Georg Alt vermeldete bei der Mitgliederversammlung im Hotel Jägersruh in Konzen, dass in diesem Jahr sieben neue Parteifreunde gewonnen werden konnten. Der Ortsverein zählt somit nach aktuellem Stand 65 Mitglieder.

Alt, der auch den Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling, den Unterbezirks- und Städteregionstags-Fraktionsvorsitzenden Martin Peters sowie Stefan Kaever vom Simmerather Ortsverein begrüßen konnte, lobte sein Vorstandsteam, das sich in den harmonischen Sitzungen konstruktiv mit politischen Themen auseinandersetzen würde. Er bat um zahlreiches Erscheinen bei der Narzissenwanderung (23. April) und beim Grill- und Sommerfest (8. Juli). Zu den anstehenden Landtags- und Bundestagswahlen wird der Ortsverein Infostände errichten.
Politik wieder interessanter

Durch den „Schulz-Effekt“ hat die SPD nach Ansicht von Martin Peters einen enormen Zulauf erhalten. „Der Wille, in der Politik mitzuwirken, wird spürbar größer. Die Umfragewerte für die SPD sind gut und stabil, so dass wir optimistisch in die nahe Zukunft blicken können“, betonte er.

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2017-03-30T14:07:32+00:00 Montag, 27. März 2017|

Roetgens SPD wartet noch auf mehr vom “Hoch Schulz“

Genossen registrieren bisher nur drei neue Mitglieder. Zuversicht aber spürbar. Janine Köster weiter führende Kraft im Ortsverein.

Die SPD schwebt derzeit auf Wolke sieben aufgrund von steigenden Umfragewerte auf landes- und Bundesebene, die mit dem neuen SPD-Spitzenmann (Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat) aus Würselen, Martin Schulz, in Verbindung gebracht werden. Bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Roetgen, Rott und Mulartshütte im Eifelkeller der Roetgen-Therme war deutliche Zuversicht zu verspüren, nur scheint das „Hoch Schulz“ hier noch nicht ganz angekommen zu sein. „Wir haben seit Januar drei neue Mitglieder in unseren Reihen aufnehmen können“, so Vorsitzende Janine Köster in ihrem Jahresbericht.

Die alte und neue Vorsitzende hieß den Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling, den Unterbezirksvorsitzenden der Städteregion Aachen, Martin Peters, die Bundestagskandidatin Claudia Moll (Eschweiler) und Roetgens Bürgermeister Jorma Klauss willkommen. „Leider ist meine Bewerbung um die Bundestagskandidatur gescheitert“, bedauerte Janine Köster, sie und Moll seien zwischenzeitlich „gute Freundinnen“ geworden, die sich gegenseitig unterstützen wollen.

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2017-03-30T14:07:32+00:00 Montag, 27. März 2017|

Der Schulweg soll sicherer werden

Nach der Antragsstellung im Jahr 2014 für eine Querungshilfe über die Eifelstraße in Höhe des Ostpreußenwegs wird diese nun offiziell eingeweiht. Viele Bürger nutzen den Weg an dieser Stelle.

Drei Jahre sind seit der Antragstellung für eine Querungshilfe für Fußgänger an der Eifelstraße in Höhe des Ostpreußenwegs vergangen. Der Ortsverein Süd der indestädtischen Sozialdemokraten, dessen stellvertretender Vorsitzender Peter Gartzen den Antrag im Februar 2014 nach einer Ortsbegehung an der Landesstraße L11 aufgrund der gefährlichen Verkehrssituation für Fußgänger und Radfahrer gestellt hatte, hatte für den vergangenen Samstag zur feierlichen Eröffnung und Segnung durch Pfarrer Marian Jahnke eingeladen. Die Gäste drückten ihre Freude über die neue Querungshilfe aus, die nun gerade den Volkenrather Kindern einen sichereren Schulweg nach Bohl ermöglichen soll.

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2017-03-27T10:24:55+00:00 Montag, 27. März 2017|

Sport ist enorm wichtig. Aber auch teuer.

Sportpolitische Diskussion mit Fachleuten über Verteilung von Geldern, Übungsleiterpauschalen, Sportstättenerhalt und vieles mehr

Der Sport ist in unserer Gesellschaft ein wesentliches Element, und die meisten Menschen sind auf irgendeine Weise sportlich aktiv. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich diesem Thema anzunehmen und über die Situation des Sports und der Sportler zu sprechen. Unter dem Titel „Wo der Sportschuh drückt“, lud der Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling deshalb jetzt zum Sportpolitischen Dialog in die Festhalle Dürwiß ein. „Ich möchte mit den Menschen in Kontakt kommen, die tagtäglich mit dem Thema in Berührung kommen und ich möchte von ihnen eine Rückmeldung erhalten, was gut ist und was verbessert werden könnte.“

Eingeladen waren Sportbünde, Mitglieder der Sportausschüsse, Sportvereine und Vereine mit integrativen und inklusiven Sportangeboten sowie Vertreter der Schulen und Kitas aus den Städten Eschweiler, Monschau, Simmerath, Stolberg und Roetgen. Aber auch Vertreter aus den SPD-Fraktionen, den Ortsvereinen und Stadtverbänden im Südkreis der Städteregion Aachen waren willkommen. Und so fanden an diesem Abend zahlreiche Interessierte in der Festhalle zusammen, um mit Kämmerling und den beiden Referenten Friedhelm Julius Beucher und Ursula Espeter in Dialog zu treten.

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2017-03-30T14:07:32+00:00 Dienstag, 21. März 2017|

SPD Simmerath sieht sich auf gutem Weg

Jahresempfang des Ortsvereins. Positives Resümee der Arbeit in der Gemeinde und auf Landesebene. Rückenwind mit Schulz.

Der Jahresempfang des Ortsvereins der SPD Simmerath ist fester Bestandteil im Jahreskalender der Eifeler Sozialdemokraten und fand in diesem Jahr in Lammersdorf statt. Dort konnte die Vorsitzende Alina Offermann in der Gaststätte „Lammersdorfer Hof“ zahlreiche Mitglieder begrüßen, unter denen sich auch der Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling befand. Für den Fraktionsvorsitzenden Gregor Harzheim gab es an diesem Abend doppelten Grund zur Freude. Er wurde für seine 25-jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt und zeigte sich bei seinen Ausführungen zur Lokalpolitik im Vorfeld des Landtagswahlkampfs angriffslustig.

Themen

Im Hinblick darauf, dass man im Gemeinderat zehn Vertreter stelle und darüber hinaus noch zwei Ortsvorsteher, hielt er selbstbewusst fest: „Wir sind eine starke Opposition.“ Leider habe man sich aber für den Erhalt der vier Grundschulen gegen die Mehrheit von CDU und Grünen nicht durchsetzen können. Den weggefallenen Schulstandort in Kesternich bewertete er nochmals kritisch. Um für die Bürger Transparenz der Ratsentscheidungen zu schaffen, sei für die SPD zudem ein sogenanntes Ratsinformationssystem, durch das Akten, Unterlagen und Entscheidungen eingesehen werden könnten, erforderlich. „Das ist uns wichtig“, hob er dazu hervor und schloss darin auch die Forderung nach einem Gebäudemanagement ein. Ob hierfür dann, wie von der Gemeinde jetzt ausgeschrieben, eine Aushilfsstelle ausreiche, wurde auch aus den Reihen der Versammlung heraus in Zweifel gezogen. Harzheim fasste auch noch einmal die aktuelle Situation zur Neugestaltung des Rathausplatzes zusammen und hielt dazu fest: „Da sind wir froh, dass wir uns mit unserem Konzept durchsetzen konnten.“ Dass sich CDU und Grüne einer gemeinsamen Resolution gegen die Einführung der PKW-Maut nicht anschließen wollten, zeige, „wie hier in Simmerath Politik gemacht“ werde.

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2017-03-14T17:51:26+00:00 Dienstag, 14. März 2017|

“Entwicklung weiterhin möglich“

SPD bewertet CDU-Kritik am Landesentwicklungsplan für die Eifel als voreilig

Da staunte der Minister nicht schlecht: „Droht Dörfern das Ende der Entwicklung?“ las Franz-Josef Lersch-Mense just an dem Tag im Lokalteil unserer Zeitung, als er der Eifel vergangene Woche persönlich seine Aufwartung machte. Schließlich saß der aus Eschweiler stammende Beamte und SPD-Politiker zwar nicht als Minister, wohl aber als Chef der Staatskanzlei für die Landesregierung mit am Verhandlungstisch, als der Landesentwicklungsplan (LEP) verhandelt wurde. Und in diesem Plan sah die CDU und speziell deren Landtagsabgeordneter Axel Wirtz im oben genannten Zeitungsbericht „langfristig eine erhebliche Benachteiligung des ländlichen Raumes“.

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2017-03-30T14:07:32+00:00 Dienstag, 14. März 2017|

Die Pläne stehen – das Geld fehlt

Die Wasserfreunde „Delphin“ Eschweiler kämpfen für bessere Trainingsmöglichkeiten in der Schwimmhalle Jahnstraße

Katharina Groh ist Synchronschwimmerin und war schon für die deutsche Jugendnationalmannschaft im Einsatz. Sie gehört zu den wenigen Spitzenathleten, die ein Breitensportverein wie die Wasserfreunde „Delphin“ Eschweiler immer wieder einmal hervorbringen. Für den besonders ästhetischen Sport bedarf es einer gehörigen Portion Talent, und zwar nicht nur beim Schwimmen. Auch tänzerisches Können ist gefragt. Aber um erfolgreich zu sein, müssen die Rahmenbedingungen, sprich Trainingsmöglichkeiten, stimmen. Und daran hapert es in der Schwimmhalle an der Jahnstraße. Davon konnte sich nun auch NRW-Sportministerin Christina Kampmann ein Bild machen, die auf Einladung des Landtagsabgeordnetem Stefan Kämmerling in die Inde-stadt gekommen war. „Unser zentrales Problem sind die Bereiche Gymnastik, Trockentraining und Krafttraining. Da nutzen wir mal hier und mal da eine Ecke in der Halle, aber das ist weder komfortabel noch angemessen“, erklärt der Vorsitzende des Vereins, Christoph Herzog. Und in der Tat: Trainieren macht in den beiden Räumen, um die es geht, nur wenig Spaß. Bei dem einen handelt es sich eher um einen Flur, der andere ist von außen einsehbar.

Den Keller umbauen

Der Verein habe sich damit zwar lange Zeit arrangiert, weil auch alles seinen Zweck erfülle, so Schwimmwart Sven Martinett. Aber zeitgemäß sei das alles nicht. „Wenn man eine Sportlerin wie Katharina Groh trainieren will, dann verpflichtet man sich auch dazu, angemessene Trainingsräume zur Verfügung zu stellen. Die haben wir hier einfach nicht“, fügt Herzog hinzu.

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2017-03-30T14:07:33+00:00 Montag, 13. März 2017|

“Da haben wir noch Verhältnisse wie im Mittelalter“

Wie man von Kunst leben kann : NRW-Kulturministerin Christina Kampmann diskutiert mit dem Schauspieler Heinrich Schafmeister

Wenn es um prekäre Beschäftigungsverhältnisse geht, denkt man an große Schlachtbetriebe oder Logistikzentren. Es gibt sie aber auch dort, wo sie sichtbarer kaum sein könnte: auf den Bühnen der Theater. Heinrich Schafmeister kennt die Situation vieler Künstler aus eigener Erfahrung und engagiert sich für eine bessere soziale Absicherung und faire Bezahlung. Beim Kulturforum der Sozialdemokratie in Stolberg diskutierte der Schauspieler, der Ende der 80er Jahre Mitglied im Ensemble am Theater Aachen war, darüber mit NRW-Kulturministerin Christina Kampmann (SPD). Diese räumte gleich zu Beginn ein, dass die schlechte Bezahlung im Kunstbetrieb viel zu wenig Aufmerksamkeit erhalte – auch, aber nicht nur in den Parteien. „Wenn irgendwo ein Museum geschlossen wird, geht ein Aufschrei durch die Bevölkerung, aber über diese Beschäftigungsverhältnisse regt sich kaum jemand auf“, sagte Kampmann.

Für Bühnenkünstler und Solisten betrage der Mindestlohn derzeit 1765 Euro brutto bei einer theoretischen Wochenarbeitszeit von 48 Stunden, sagte Schafmeister. Damit könne man keine Familie ernähren; hinzu kämen die zahlreichen Standortwechsel. Noch dramatischer sei die Situation von Frauen, die besonders in der Schauspielbranche häufig noch schlechter bezahlt würden als ihre männlichen Kollegen. „Da haben wir gerade am Theater noch Verhältnisse wie im Mittelalter, auch was die Machtstrukturen angeht.“

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2017-03-30T14:07:33+00:00 Montag, 13. März 2017|