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11. Mai. 2012
48 Stunden Endspurt
Zur 48-Stunden-Endspurtaktion erklärt Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD:
Mit der Endspurtveranstaltung in Bochum biegen wir heute Abend auf die Zielgerade dieses Turbowahlkampfes ein. Wir kämpfen bis zur letzten Minute für eine starke SPD, denn wir wissen, dass sich viele Wählerinnen und Wähler erst kurz vor dem Wahltermin entscheiden, wem sie ihre Stimme geben. Unser Wahlkampf ist geprägt von den direkten Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Städten und auf den Plätzen im Land. Diesen Dialog werden wir auch im Endspurt fortsetzen. Zusätzlich zu den zahlreichen Aktionen und Wahlkampfständen vor Ort stehen wir ab Freitagabend bis zum Sonntag rund um die Uhr unter der E-Mailadresse endspurt@nrwspd.de für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Unser Wahlkampfteam in der SPD-Parteizentrale in Düsseldorf wird beim Beantworten der Fragen prominente Unterstützung erhalten: Mit dabei sind unter anderem Norbert Walter-Borjans, Thomas Kutschaty, Veith Lemmen, Norbert Römer und Guntram Schneider. Sie alle arbeiten gemeinsam mit unseren Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern im ganzen Land bis zur letzten Minute für eine starke SPD und klare Verhältnisse in Nordrhein-Westfalen.
Pressespiegel, Wir zitieren die Aachener Nachrichten/Zeitung »
10. Mai. 2012
Brunchen für mehr Geld in der Lohntüte
Neue Form des Warnstreiks: IG Metall lässt im Talbahnhof die Betriebsräte zu Wort kommen, um ihre Forderungen zu unterstreichen
Stolberg/Eschweiler. Die Zeichen stehen auf Streik – und alles geht seinen gewohnten Gang. Aktuell wollen die Metaller 6,5 Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeber bieten 3 Prozent. Es folgt das übliche Muskelspiel der Tarifparteien. Der Warnstreik ist ein erster Schritt der Gewerkschaften, ihren Forderungen mehr Gewicht zu geben. Alles wie immer, mag man denken. Gestern Morgen beschritt die IG Metall Stolberg/Eschweiler jedoch einen neuen Weg: Im Kulturzentrum Talbahnhof versammelten sich fast 400 Arbeitnehmer zu einem Warnstreik-Frühstück. Der Arbeitskampf bei Brötchen und Kaffee kam gut an bei den Streikenden.
Pressespiegel, Wir zitieren die Eschweiler Nachrichten/Zeitung »
7. Mai. 2012
Die Kommunen sind keine Bittsteller
Finanzielle Besserstellung steht obenan. Wahlkampf bestimmt Arbeitnehmerempfang von SPD und Industriegewerkschaft BCE.
Eschweiler. Die ersten 30 Minuten, in denen das „Peter Janton Duo“ handgemachten Swing und Jazz präsentierte, verliefen im wahrsten Sinne des Wortes noch „Piano“. Doch dann wurden beim Arbeitnehmerempfang der SPD Eschweiler und des Regionalforums der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), der am Freitagabend im Talbahnhof stattfand, heftigere Töne angeschlagen. Dabei war die Veranstaltung, deren Planung bereits im Herbst begonnen hatte, ursprünglich keinesfalls als Wahlkampfveranstaltung vorgesehen. Doch wenn es der neue Terminplan hergibt…
So propagierte Mafred Maresch, Bezirksleiter der IG BCE im Bezirk Alsdorf, den erneuten Schulterschluss der Gewerkschaften mit den Sozialdemokraten: „Jahrelang sind wir auseinandergedriftet. Jetzt gilt es, wieder gemeinsam die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten.“ Die Schlagworte müssten lauten, „gerechte Löhne und soziale Gerechtigkeit“. Deshalb sei die Forderung nach einer Lohnerhöhung von sechs Prozent für die Beschäftigten in der Chemischen- sowie in der Glasindustrie absolut berechtigt. Seltsam sei nur, dass Arbeitgeber, die eben noch starke Gewinne präsentiert hätten, auf einmal wieder Gewitterwolken am Himmel der Wirtschaftsentwicklung sähen, sobald es um Lohnerhöhungen gehe.
Pressespiegel, Wir zitieren die Eschweiler Nachrichten/Zeitung »
7. Mai. 2012
Kassen setzen auf taube Ohren
Verantwortliche des St.-Antonius-Hospitals machen beim Besuch von Europaparlaments-Chef Martin Schulz aus ihren Herzen keine Mördergruben
Eschweiler. Es ist ein Minenfeld – das Gesundheitswesen. Steigende Kosten, demographischer Wandel, immer höhere Anforderungen an Ärzte und Pflegepersonal – die Probleme sind vielfältig. Bei einem Besuch des St.-Antonius-Hospitals machte sich nun am Samstagnachmittag mit Martin Schulz der Präsident des Europäischen Parlaments ein Bild von der Situation. In Begleitung von SPD-Landtagskandidat Stefan Kämmerling stand neben der Besichtigung einiger Stationen des Krankenhauses eine Diskussion auf dem Programm, an der auch der Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke, Vorsitzender der Ärztegewerkschaft „Marburger Bund“ und ehemaliger Arzt am St.-Antonius-Hospital, teilnahm.
Pünktlich um 16.30 Uhr konnten der Kuratoriumsvorsitzende Pfarrer Dr. Andreas Frick sowie der Geschäftsführende Vorstand Elmar Wagenbach die kleine Delegation um Martin Schulz im Foyer des indestädtischen Krankenhauses begrüßen. Kurz darauf führte Professor Dr. Uwe Janssens, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin, den Europapolitiker auf die Mitte März eröffnete „Intermediate Care Station“, die als Übergangsstation zwischen Normal- und Intensivstation umfassende Versorgungs- und Überwachungsmöglichkeiten bietet, sowie in das Herzkatheter-Labor, in dem pro Jahr rund 3000 Untersuchungen stattfinden. „Dieses Labor ist an sieben Tage in der Woche rund um die Uhr besetzt. Zahlreiche Patienten aus der gesamten Region, darunter sehr viele Notfälle, werden hier betreut“, teilte der Mediziner den beeindruckten Besuchern mit.
Pressespiegel, Wir zitieren die Stolberer Nachrichten/Zeitung »
7. Mai. 2012
Martin Schulz an der „Quelle“ des Euros
Der EU-Parlamentspräsident besichtigt die Firma Schwermetall. Das Filetstück in einer langen Wertschöpfungskette. Probleme vor Ort erkundet.
Stolberg. Der Euro war der stetige Begleiter von Martin Schulz an diesem Mittag in Breinigerberg. Das lag zum einen an der von ihm geäußerten Befürchtung, dass die nächsten Tage im Falle einer Wahl von François Hollande zum französischen Präsidenten von spekulativen Turbulenzen an den Finanzmärkten geprägt sein könnten. Doch die Berührungspunkte waren nicht nur gedanklicher Art, ist doch die Firma Schwermetall wesentlich an der Münzproduktion für die europäische Währung beteiligt und somit eine der „Quellen“ des Euros. Das setzte dann selbst den EU-Parlamentspräsidenten in Erstaunen, der zwar in Begleitung des Genossen und Landtagskandidaten Stefan Kämmerling angereist, aber nach eigener Aussage dennoch in erster Linie zum Lernen gekommen war.
Pressespiegel, Wir zitieren die Stolberger Nachrichten/Zeitung »
7. Mai. 2012
Land will ein Anwalt der kommunalen Interessen sein
Das Stärkungspaket „ist spannend für alle“. SPD-Vize Marc Herter: Kreisumlagen sollen genehmigungspflichtig werden.
Stolberg. „Spannend für alle“, darin sind sich Bürgermeister Ferdi Gatzweiler, der stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Marc Herter und Landtagskandidat Stefan Kämmerling einig, sei das Stärkungspaket Stadtfinanzen, denn erstmals sehe sich eine Landesregierung gefordert, den finanziell besonders gebeutelten Kommunen mit einer Finanzspritze von insgesamt 3,5 Milliarden Euro innerhalb von zehn Jahren unter die Arme zu greifen und sie andererseits zum Haushaltsausgleich und zur Rückführung des Dispo-Kredits auf Null zu zwingen. Um auch danach eine solide Finanzwirtschaft führen zu können, wolle die SPD mit weiteren Gesetzesinitiativen helfen, so Herter.
Pressespiegel, Wir zitieren die Eifeler Nachrichten/Zeitung »
7. Mai. 2012
Bekenntnis zu Standort und Mittelstand
Monschau. „Wir wollen hier vor Ort bleiben“, unterstrich Bernd Kreutz, Mitinhaber der Spedition Hermanns & Kreutz aus Kalterherberg, jetzt im Beisein von Harry Voigtsberger, NRW-Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen Wohnen und Verkehr sein Bekenntnis zum Standort Kalterherberg. Und der erfolgreiche Unternehmer schob direkt seine Wunschliste an den Minister hinterher: „Wir brauchen eine bessere Anbindung an die Autobahn Lichtenbusch und wir brauchen eine einheitliche Regelung des Nachtfahrverbotes.“
„Wettbewerbsverzerrung“
Es könne nicht sein, so Bernd Kreutz, dass seine Lkw-Flotte sonntags erst um 22 Uhr starten dürfen, während nur wenige Kilometer weiter im Kreis Euskirchen schon am Sonntag um 10 Uhr morgens die Laster rollen. „Das ist Wettbewerbsverzerrung“, so der Spediteur.
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